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Liebe Freundinnen und Freunde von Attac, liebe Mitglieder

Der IPPNW-Newsletter vom 13. Mai 2008

Lebenshaus-Newsletter vom 06.05.2008

 

BUND FÜR SOZIALE VERTEIDIGUNG E.V.

 

   
 
Bitte hier klicken, wenn dieser Newsletter nicht richtig dargestellt wird.
 

Liebe Freundinnen und Freunde von Attac, liebe Mitglieder,

herzlich willkommen zum neuen D-Info! Dieses Mal informieren wir über:

 

  1. Deutsche Bank: Leistung, die Leiden schafft
  2. Bahn: Große Koalition gegen große Mehrheit
  3. Steuersenkungswettlauf in Europa stoppen!
  4. G8-Razzien: Daten löschen!
  5. Attac protestiert gegen Umverteilungsmaschine Eon
  6. Der EU-Vertrag muss gestoppt werden!
  7. Attac Augsburg: Wasser-Privatisierung abgewehrt
  8. Attacademie.3 ab Oktober - jetzt bewerben!
  9. Sonnige Attac Maitage
  10. Nur noch eine Woche bis zur Attac-Aktionsakademie!
  11. 1. Juni: www.attac.de schneller und besser
  12. Konzerttipp: Rainer von Vielen
  13. Attac in den Medien
  14. Termine
  15. Neu im Webshop

 

1) Deutsche Bank: Leistung, die Leiden schafft
Attac protestiert gegen Geschäfte mit dem Hunger
Während die Hungerkrise verzweifelte Menschen weltweit auf die Straße treibt, wirbt die Deutsche Bank für die Spekulation mit Getreide - auf Brötchentüten bei Frankfurter Bäckern. Darauf war zu lesen: "Freuen Sie sich über steigende Preise? Alle Welt spricht über Rohstoffe - mit dem Agriculture Euro Fond haben Sie die Möglichkeit, an der Wertentwicklung von sieben der wichtigsten Agrarrohstoffe zu partizipieren. Investition in etwas Greifbares." Auf der dazugehörigen Webseite preist die Deutsche Bank zudem die "historisch weltweit niedrigen Lagerbestände an Agrarrohstoffen" als einen der Erfolgsfaktoren für ihren Agrarfonds.
An Zynismus ist dies kaum zu überbieten. Attac protestiert gegen die Spekulation mit dem Hunger! Aktive sammelten sich vor einer Filiale der Deutschen Bank, um ihrem Ärger Luft zu machen. Mit Erfolg: Unser Protest entfachte große Medienresonanz, die Werbung auf den Brötchentüten wurde bereits nach Ankündigung unserer Aktion eingestellt. Dennoch: Der Fonds existiert weiter – und leistet seinen Beitrag, die Nahrungsmittelkrise zusätzlich zu verschärfen.


 

2) Bahn: Große Koalition gegen große Mehrheit
Gewerkschaftschef und Bahnbosse im selben Luxusabteil
Am 28. April hatte die Sozialdemokratische Privatisierungspartei Deutschland (SPD) ihren Gesetzentwurf zum Verkauf unserer Bahn gemeinsam mit der Privatisierungs-Union (CDU/CSU) durch den Koalitionsausschuss gewunken und damit bereits die Mehrheit der Bevölkerung und auch die Mehrheit in ihren eigenen Parteien übergangen. Das Ereignis haben wir mit einer ordentlichen Protestaktion gebührend begleitet, die ihren Weg sogar in die Tagessschau fand. Doch es gibt noch weitere Möglichkeiten, etwas zu bewirken: Zum Beispiel mit dem Unterschreiben der Anti-Privatisierungs-Petition an den Bundestag.
Die Skandale rund um die Bahn AG nehmen kein Ende: Am 7. Mai erfuhr Bahn für Alle, dass Transnet-Chef Norbert Hansen den Posten als Arbeitsdirektor im Vorstand der DB AG erhalten soll. Damit wird endlich klar, warum die Gewerkschaft Transnet die Bahn-Privatisierung dermaßen unterstützte: Der schon jetzt gut bezahlte „Bahn-Trojaner“ Hansen kann seine Bezüge vervielfachen. Was wird die Basis wohl dazu sagen, dass die elementaren Interessen von über 200.000 Mitgliedern dafür geopfert werden?


 

3) Steuersenkungswettlauf in Europa stoppen!
Attac-Aktionen gegen Steueroasen
Angesichts von Nahrungsmittelkrise, Finanzmarktkrise und Sozialstaatsabbau bleibt das Austrocknen von Steueroasen eine der vordringlichsten Maßnahmen auf der internationalen Bühne. Attac hat das Thema ganz oben auf der Tagesordnung: Zum Treffen der nordisch-baltischen Finanzminister in Hamburg haben Attacies gegen den ruinösen Steuersenkungswettlauf innerhalb der Europäischen Union protestiert. Gerade die Ostsee-Anrainer überbieten sich gegenseitig beim Steuerdumping. Bundesfinanzminister Peer Steinbrück muss hier endlich Druck machen. Ein gemeinsamer Markt wie der Europäische Wirtschaftsraum braucht gemeinsame steuerliche Regeln, um den Abwärtswettlauf bei den Steuern auf Kapitalerträge zu stoppen.
Auch zum Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Schweiz haben die Attac-Länderorganisationen der Schweiz und Deutschlands gemeinsam wirksame Schritte gegen Steueroasen angemahnt. Die Globalisierungskritiker fordern, dass resolut gegen Piratenstaaten vorgegangen wird, die sich auf Kosten der Ärmsten der Welt sowie der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, der Rentnerinnen und Rentner weltweit bereichern. Dies betrifft nicht nur Kleinstaaten wie Österreich, die Schweiz oder Liechtenstein, sondern auch Staaten wie Deutschland und Frankreich, die ihrerseits Strukturen von Steueroasen aufweisen und nicht entschieden dagegen vorgehen.


 

4) G8-Razzien: Daten löschen!
Attac kündigt Gegenwehr zum geplanten BKA-Gesetz an
Am 9. Mai 2007 hatten rund 900 Polizisten auf Geheiß der Bundesanwaltschaft mehr als 40 Wohnungen und Büros durchsucht und Unterlagen beschlagnahmt. Die Razzien waren illegal. Die rechtswidrig gewonnenen Daten haben in den Akten der Ermittlungsbehörden nichts verloren und dürfen nicht weiterhin benutzt werden, um politisch engagierte Menschen einzuschüchtern Attac fordert daher, sämtliche bei den Durchsuchungen gesammelten Daten und Namen aus den Akten von Polizei, Staatsanwaltschaft und Verfassungsschutz zu löschen. Der so genannte Terrorismus-Paragraf 129a gehört als Einfallstor für polizeiliche Willkür abgeschafft.
Auch das geplante BKA-Gesetz darf nicht in Kraft treten. Der Entwurf für ein geändertes Gesetz über die Befugnisse des Bundeskriminalamts (BKA) sieht unter anderem die heimliche Videoüberwachung von Wohnungen vor. Ein weiterer Kernpunkt ist die Möglichkeit zur heimlichen Online-Durchsuchung von Computern. Es ist ein Skandal, dass Überwachung in Deutschland wieder salonfähig gemacht wird und Menschen in ihren eigenen vier Wänden nicht mehr sicher sind.


 

5) Attac protestiert gegen Umverteilungsmaschine Eon
Aktion zum jährlichen Treffen der Aktionäre
Anlässlich der Eon-Hauptversammlung am 30. April haben Attacies vor der Essener Gruga-Halle gegen die unsoziale und unökologische Geschäftspolitik des Stromriesen protestiert. "Eon: Abzocker, Klimakiller" lautete die Aufschrift auf dem Großbanner. Mit überdimensionalen Medaillen wiesen die Aktiven auf die Kehrseiten der von Eon erzielten Spitzenrenditen hin: unsoziale Tarife, umwelt- und klimaschädigende Technologien und die fehlende demokratische Kontrolle der Stromwirtschaft.
Die Attac-Kampagne „Power to the People“ setzt sich für eine Stromwirtschaft in öffentlichen Händen ein.


 

6) Der EU-Vertrag muss gestoppt werden!
Am 24. April ist der EU-Reformvertrag von Lissabon im Bundestag abgenickt worden. Der Vertrag wird den europäischen Bürgerinnen und Bürgern für lange Zeit einen unkontrollierbaren Wirtschaftsliberalismus aufdrücken. Zudem bringt sich die EU damit als Global Player in Stellung, der seine wirtschaftlichen und strategischen Interessen auch militärisch durchsetzen will. Attac fordert, die weitere Ratifizierung des EU-Vertrags zu stoppen und den Kontrakt mit anderen Eckpfeilern und unter breiter Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger in Europa neu zu verhandeln.
Anlässlich der Karlspreis-Verleihung an Angela Merkel machte Attac Aachen eine Polit-Performance zum Thema: Unter dem Motto „Mit dem Karlspreis zurück ins Mittelalter, mit dem ‘Reform-Vertrag’ in finstere Zeiten“ entzauberten sie die Preisverleihung öffentlich als Narrentheater.


 

7) Attac Augsburg: Wasser-Privatisierung abgewehrt
Großer Erfolg dank Beharrlichkeit und Bürgerbegehren
Großer Erfolg für die Wasser-Allianz mit Attac Augsburg! Nach zwei Bürgerbegehren hat der Stadtrat beschlossen: Städtische Privatisierungsvorhaben werden rückgängig gemacht, die am Gemeinwohl orientierte Daseinsvorsorge bleibt dauerhaft erhalten. Gratulation zur tollen politischen Arbeit!


 

8) Attacademie.3 ab Oktober - jetzt bewerben!
Weiterbildungskurs für GlobalisierungskritikerInnen
Schon zum dritten Mal bietet Attac seinen beliebten Weiterbildungskurs an: Ein Jahr lang lernen 16 Aktive in sieben Seminaren alles über Theorie und Praxis emanzipativer Globalisierungskritik. Die Attacademie vermittelt das notwendige Handwerkszeug für wirkungsvolle gesellschaftspolitische Arbeit. Kern des Programms sind mehrere über das Jahr verteilte drei- bis viertägige Seminare, fachlich und methodisch begleitet von zwei Kursleiterinnen, wechselnden ReferentInnen und MentorInnen. Zwischen den Seminaren werden Texte zu den Theoriebausteinen gelesen, Projektideen weiterentwickelt, Aktionen ausgeheckt und umgesetzt.
Eine Bewerbung ist möglich bis spätestens 9. August. Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen, z.B. über das Programm oder die Kosten, finden sich auf unserer Attacademie-Webseite.


 

9) Sonnige Attac Maitage
"Neoliberal ist ein Schimpfwort geworden"
Mit mehr als 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sind am Sonntag die Attac-Maitage in Leipzig zu Ende gegangen. Eingebettet in die dreitägige Bildungsveranstaltung war der Attac-Ratschlag (Bundesvollversammlung). Ausgehend von der Feststellung, dass der Neoliberalismus sich in einer tiefen Legitimations- und Funktionskrise befindet, diskutierten Attac-Aktive und zahlreiche neue BesucherInnen die weiteren Strategien von Attac. Das Umfeld war dafür bestens angelegt: in guter Atmosphäre, sonnigem Wetter und mit leckerem Essen entwickelten sich viele interessante Gespräche und neue Ideen. Herzlichen Dank an Attac Leipzig und die bundesweite Vorbereitungsgruppe für die tolle Veranstaltung!


 

10) Nur noch eine Woche bis zur Attac-Aktionsakademie!
Bewegen lernen! Vom 21. bis 25. Main in Heidelberg
Nach den Seminaren und Debatten auf den Maitagen heißt es jetzt: Aktiv werden! Die Attac-Aktionsakademie bietet dafür das richtige Programm. Alle, die sich spezielles und allgemeines Aktions-Know-how zulegen möchten, laden wir sehr herzlich nach Heidelberg ein. Die Themenpalette ist breit und umfasst nahezu alle Bereiche der politischen Aktion: Von kreativen Techniken wie Trommeln, Theater und Clowning über Bannermalen, Kampagnenstrategie, Adbusting und Formen der Direkten Aktion bis hin zu allgemeinen Kenntnissen wie Aktionsplanung, Rechtliches, Argumentationstrainings und Pressearbeit ist für jede und jeden was dabei. Gleich Anmelden!


 

11) 1. Juni: www.attac.de schneller und besser
Wir arbeiten fieberhaft am Relaunch der Webseite
Bald ist es so weit: Das Attac-Netzwerk bekommt einen schnelleren Internetrechner – und stellt bei der Gelegenheit auch seine Webseite um. Die neue Startseite unter www.attac.de bietet mehr Platz für unsere Kampagnen, Aktionen und politischen Stellungnahmen, mit ein bis zwei Klicks können bald sämtliche Informationen und Materialien zu einem Themengebiet komfortabel abgerufen werden. Bei Fragen werden Interessierte über die neue Kontaktseite gleich an den richtigen Ort oder die zuständige Person geleitet. Und was passiert bei mir vor Ort? Unser bundesweiter Kalender lässt sich auch nach lokalen Terminen durchsuchen.
Infos zu den Strukturen von Attac und unser Service sowie Vernetzungsmöglichkeiten für Gruppen und Aktive sind zukünftig über einen eigenen Zugang abrufbar: www.attac-netzwerk.de. Vom umfangreichen Materialdownload bis hin zu den letzten Ratschlagsprotokollen gibt es hier alles, was für eure politischen Aktivitäten nützlich ist.
Das Attac-Webteam arbeitet mit Hochdruck daran, alle Vorhaben rechtzeitig umzusetzen und die Inhalte der aktuellen Seite fachgerecht zu übertragen. Dennoch kann es natürlich sein, dass nach dem 1. Juni noch der eine oder andere Fehler, falsche Link oder ähnliches zu finden sein wird. Wir freuen uns über jeden Hinweis!


 

12) Konzerttipp: Rainer von Vielen
Tournee zum neuen Album „Kauz“
Die Band Rainer von Vielen, einigen sicher noch in bester Erinnerung von der Attac-Sommerakademie in Karlsruhe, dem Move Against G8-Sampler oder dem Konzert beim G8-Gipfelprotest in Rostock, ist wieder auf Tour! Der Mann mit dem Mega-Bass wird auch diesmal - über einer höchst tanzbaren Mixtur aus Hip-Hop, Elektrorock und Funk hinweg raunend - sein Publikum in helle Entzückung versetzen. Den Aufruf „Tanz Deine Revolution“, so der Titel eines unserer Lieblingsstücke, dürfen sich auch lokale Attac-Gruppen zu Herzen nehmen und die Konzerte mit einem Infostand bereichern. Also: Nicht verpassen!


 

13) Attac in den Medien
Die Hungerkrise zeigt die hässliche Fratze globalisierter Landwirtschaft. Und die Deutsche Bank ist sich nicht zu schade, auch noch für Geschäfte mit dem Hunger zu werben - auf Brötchentüten. Das findet selbst die Bildzeitung zynisch.

Angela Merkel erhält den Karlspreis - für ihre für ihre Verdienste um die Europäische Einigung. Tatsächlich kann von "Verdiensten" keine Rede sein, hat die deutsche Bundeskanzlerin doch entscheidenden Anteil am Zustandekommen des sogenannten EU-Reformvertrags, der den europäischen Bürgerinnen und Bürgern für lange Zeit einen unkontrollierbaren Wirtschaftsliberalismus aufdrücken wird.

"E - wie enteignen" - die Attac-Aktion bei der Eon-Hauptversammlung in Essen fand nicht nur bei den Aktionären des Stromriesen breite Beachtung, sondern auch in den Medien.

Die bundesweiten Razzien bei mutmaßlichen G8-Gegnern am 9. Mai 2007 waren rechtswidrig. Das hat das Bundesgerichtshof im Januar entschieden. Dennoch hat die Bundesanwaltschaft das Verfahren bis heute nicht eingestellt. Zum Jahrestag der illegalen Durchsuchungen fordert Attac, das Verfahren endlich einzustellen und sämtliche gesammelten Namen und Daten aus den Akten zu löschen.

Was bedeutet die Legitimations- und Funktionskrise des Neoliberalismus für Attac? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Attac-Maitage in Leipzig. Die Antwort: Wir stellen die Eigentumsfrage neu!


 

14) Termine
 

31.5.-1.6. und 21./22.6.: Regionalkonferenzen der Stromkonzernkampagne in Hannover und Stuttgart
An den Wochenenden werden Inhalte der Kampagne und methodische Inputs vermittelt, um anschließend weitere Aktionen und Aktivitäten zur Umsetzung der Kampagne auf lokaler Ebene zu entwickeln und zu diskutieren. Außerdem bietet das Treffen die Möglichkeit zum Kennenlernen und zur Vernetzung in der Region.
Regionalkonferenz Nord
Regionalkonferenz Süd


 

6.-8.6.: Heiligendamm+1 - Globalisierung fair gestalten (Rostock)
Ein Jahr nach dem G8-Gipfel in Heiligendamm laden Rostocker Initiativen, Vereine und Verbände wieder an den Ort des Geschehens der Alternativveranstaltungen ein. Die Tage werden dazu dienen, das Thema Globalisierung zu vertiefen, zu diskutieren und mit Aktionen in die Öffentlichkeit zu tragen. Mehr Infos


 

15.6.: Inhaltliches Treffen der AG Lateinamerika in Berlin
Um die AG-Arbeit weiter zu planen, wird sich die AG Lateinamerika am 15. Juni in Berlin treffen. Für den inhaltlichen Teil konnten wir Dario Azzellini für einen Input und eine Diskussion zum Thema "Das neue Lateinamerika und die alten Mächte" gewinnen. Mehr Infos


 

15) Neu im Webshop
Wie immer können alle Materialien online unter www.attac.de/material bestellt werden, in besonderen Fällen auch telefonisch unter 069/900281-10 oder per E-Mail an info@attac.de.

Neue Materialien der Kampagne „Power to the people“: Steckdosenaufkleber, Plakatstreifen
Pfiffig: der Steckdosen-Aufkleber "Power to the People" von Attac. Ein Aufkleber besteht aus zwei Teilen: der innere Kreis lässt sich ablösen und separat verkleben, der äußere Teil kann um eine Steckdose drumherum geklebt werden. Auf einem Bogen sind zwei Aufkleber. Die Plakatstreifen eignen sich hervorragend dazu, über Plakate, auf Fensterscheiben u. ä. aufgeklebt zu werden.
Erhältlich im Attac-Webshop.


 

Flyer: "Mitmachen leicht gemacht"
Es gibt viele Möglichkeiten, sich in Attac zu engagieren. Eine davon ist die Mitarbeit in einer bundesweiten Arbeitsgemeinschaft von Attac. Wer sich mit spezifischen Spektren der Globalisierungskritik intensiver auseinandersetzen, wer inhaltlich dazu arbeiten, wer Aktionen dazu vorbereiten, wer bundesweite Pressearbeit dazu mitgestalten möchte, ist dort genau richtig. Das Faltblatt soll einen Überblick geben über die Attac-AGs und ihre AnsprechpartnerInnen.
Erhältlich im Attac-Webshop.


 

Flyer: "Vom Süden lernen"
Ausführlicher Info-Flyer über "Lateinamerikas Alternativen zum Neoliberalismus". Gerade der Blick nach Lateinamerika kann aufschlussreich sein, denn dort wird die neoliberale Agenda vielerorts nicht mehr akzeptiert. Es entstehen Alternativen, die teilweise das kapitalistische System grundsätzlich in Frage stellen.
Erhältlich im Attac-Webshop.


 

Postkarte: "Stop EPAs - Europa darf Afrika nicht überrollen!"
Doppelseitige Klappkartenaktion: Europa darf Afrika nicht überrollen! Postkartenaktion, um diesen Rückschlag für Entwicklung, Demokratie und Menschenrechte zu verhindern. Unterstützt wird die Aktion von Attac Deutschland, FIAN Deutschland, Germanwatch, KASA, KOSA, NAD, Oxfam Deutschland, terre des hommes, WEED sowie weitere Trägerorganisationen der StopEPA-Kampagne.
Erhältlich im Attac-Webshop.


 

 


 

mit herzlichen Grüßen aus Frankfurt


Kay Oliver Schulze

Attac Bundesbüro, Münchener Str. 48, 60329 Frankfurt/M.
(069) 900 281-82, kay.schulze@attac.de

Eine andere Welt braucht Unterstützung: Bei unseren Kampagnen (www.attac.de) mit Spenden oder durch Mitgliedschaft


 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,





mit einem neu gestalteten Web-Auftritt wendet sich die IPPNW an die Öffentlichkeit. Die Informationen werden noch übersichtlicher präsentiert, neue Dienstleistungen kommen hinzu.





Aus dem Inhalt:





1. Relaunch der IPPNW-Homepage


2. PatientInneninformation muss unabhängig bleiben!


3. E-Card ohne Wenn und Aber ablehnen! - IPPNW-Jahrestreffen


4. IPPNW-Kongress "Kultur des Friedens" - Ermäßigte Anmeldung bis 30. Juni!





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1. Relaunch der IPPNW-Homepage


Die Homepage der IPPNW wurde neu gestaltet und bietet Besucherinnen und Besuchern mehr Dienstleistungen. Die neu eingerichtete Funktion rss-Feed ermöglicht den Benutzern, z.B. einen Nachrichtenticker zu abonnieren, der sie automatisch über neue Einträge auf der Homepage auf dem Laufenden hält. Sie können sich auch den IPPNW-Newsletter bestellen, der einmal im Monat erscheint.





Lesen Sie mehr http://www.ippnw.de/presse/presse_2008/index.html?expand=1970&cHash=18be5da073





Viel Spaß beim Surfen: http://www.ippnw.de





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2. PatientInneninformation muss unabhängig bleiben!


Die EU-Kommission will der Pharmaindustrie in Zukunft erlauben, "Informationen" zu Gesundheit, Krankheit und rezeptpflichtigen Arzneimitteln anzubieten. Dafür machen sich Pharmahersteller seit Jahren stark. "Wer, wenn nicht die forschenden Pharmaunternehmen, soll denn die Informationshoheit über Medikamente wahrnehmen?", so Dr. Jochen Drechsel, Senior Manager bei der Pharmafirma Glaxo Smith Kline.





Lesen Sie mehr http://www.ippnw.de/presse/presse_2008/index.html?expand=1885&cHash=aefd84a70e





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3. E-Card ohne Wenn und Aber ablehnen! - IPPNW-Jahrestreffen


Die 80 TeilnehmerInnen der IPPNW-Mitgliederversammlung vom 25.-27. April 2008 in Nürnberg haben an den 111. Deutschen Ärztetag appelliert, die elektronische Gesundheitskarte ohne Wenn und Aber abzulehnen. Die schwerwiegenden Bedenken gegen die Einführung einer bundesweiten Telematikplattform im Gesundheitswesen mit zentraler Datenspeicherung aller Medizindaten der ganzen Bevölkerung seien durch die bisherigen Erfahrungen erhärtet.





Lesen Sie weiter http://www.ippnw.de/presse/presse_2008/index.html?expand=1856&cHash=61d3941ed6





Hier können Sie die verabschiedete Resolution "E-Card stoppen!" http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Verein/Resolution_ECard_stoppen.pdf sowie die Afghanistan-Resolution http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Resolution_Afghanistan.pdf downloaden.





Den Antrag zu ärztlich-ethischen Belangen im Kontakt mit Flüchtlingen finden Sie hier http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Verein/Antrag_Fluechtlinge.pdf





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4. IPPNW-Kongress "Kultur des Friedens" - Ermäßigte Anmeldung bis 30. Juni!


Der IPPNW-Kongress findet vom 12.-14. September 2008 in Berlin statt und setzt sich mit den vier globalen Herausforderungen auseinander, denen wir zu Beginn des 21. Jahrhunderts gegenüberstehen: Klimawandel, Kampf um Ressourcen, globale Militarisierung und Marginalisierung der "Weltmehrheit". Er analysiert diese Gefährdungen des Friedens und legt das ihnen zugrunde liegende Denken offen. Er will aufrütteln und zu Engagement ermutigen. Als ReferentInnen zugesagt haben u.a. der Klimaforscher Prof. Dr. Hartmut Graßl, der Friedensforscher Prof. Dr. Johan Galtung, der Soziologe Prof. Dr. Oskar Negt und der südafrikanische Literaturwissenschaftler Dr. Neville Alexander.





Hier erfahren Sie mehr über Programm und ReferenInnen http://www.kultur-des-friedens.de/





Melden Sie sich bis zum 30. Juni ermäßigt an unter: http://www.kultur-des-friedens.de/anmeldung/index.html





Mit freundlichen Grüßen





Angelika Wilmen





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IPPNW


Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/


Ärzte in sozialer Verantwortung e.V


Körtestr. 10


10967 Berlin


Tel. 030 / 69 80 74 - 15


Fax 030 / 693 81 66


http://www.ippnw.de


http://www.kultur-des-friedens.de

 

 

 

BUND FÜR SOZIALE VERTEIDIGUNG E.V.
NEWSLETTER MAI 2008

INHALT
- Sicherheitsstrategie der CDU/CSU - nur grober Unfug
- Militär keine Lösung bei Umweltkonflikten
- Tagung zum Frieden in Sudan
- Studie: Zivilgesellschaft und Friedensförderung
- Afghanistan-Kongress am 7./8. Juni 2008 in Hannover
- Friedensteuer-Petition abgelehnt
- Neues Infoblatt: Backfire
- Zentrum Gewaltfreies Leben auf Katholikentag
- Neuer Kurs des Schalomdiakonats
- Seminar "Mit dem Herzen zuhören"
- Spendenbarometer


SICHERHEITSSTRATEGIE DER CDU/CSU - NUR GROBER UNFUG?

Die neue "Sicherheitsstrategie" der CDU/CSU ist von der Mehrzahl aller
Kommentatoren kritisiert und zurückgewiesen worden. Auch die Vorsitzende
des BSV Ute Finckh hat das Papier gelesen und dabei festgestellt, "dass
der Text noch nicht einmal eine konsequente rechte Planung für die
Militarisierung unserer Gesellschaft ist, sondern über weite Strecken
einfach grober Unfug. Dagegen hilft am ehesten Ironie."
Ute Finckhs Kommentar finden Sie auf der Webseite des BSV unter
www.soziale-verteidigung.de/index.php/Nachrichten-Home/080508UF.html
Zur inhaltlichen Kritik der Strategie siehe auch
www.imi-online.de/download/IMI-Analyse2008-018.pdf


WISSENSCHAFTSBEIRAT: MILITÄR KEINE LÖSUNG BEI UMWELTKONFLIKTEN

(Lena Hantelmann) In seinem Jahresgutachten 2007 "Sicherheitsrisiko
Klimawandel" beschreibt der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung
(WBGU) die sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Gefahren des
Klimawandels, zu nennen sind hier neben Umweltkatastrophen wie dem
steigenden Meeresspiegel und den daraus resultierenden Überflutungen
hauptsächlich  Konflikte um Ressourcen sowie Anpassungsschwierigkeiten
besonders schwächerer Staaten und Entwicklungsländer an veränderte
Umweltbedingungen, welche zu großflächigen Konflikten führen können.
Nach Meinung des WBGU werden diese jedoch weniger zu "klassischen
zwischenstaatlichen Kriegen führen, sondern vielmehr zu einer Zunahme
von Zerfalls- und Destabilisierungsprozessen mit diffusen
Konfliktstrukturen und Sicherheitsbedrohungen in politisch und
ökonomisch überforderten Staaten und Gesellschaften", welche "ohne die
Unterstützung durch polizeiliche und militärische Kapazitäten kaum zu
bewältigen" seien. In erster Linie seien jedoch eine wirksame
Klimapolitik, eine bestmögliche Anpassung an den Klimawandel sowie eine
internationale Zusammenarbeit notwendig, da die "klassische,
militärgestützte Sicherheitspolitik" überfordert wäre.
www.wbgu.de/wbgu_jg2007.html


TAGUNG ZUM FRIEDEN IN SUDAN

(Jürgen Menzel) Unter der Überschrift "Der andere Sudan -
Friedensakteure und -chancen in einem Land im Umbruch" findet am 6./7.
Juni 2008 in Würzburg eine spannende Tagung zu einer vergessenen
Konfliktregion statt. Kaum beachtet von der Öffentlichkeit hat sich im
Sudan ein aktives Netz zivilgesellschaftlicher Organisationen
entwickelt, die sich für einen demokratischen und friedlichen Sudan
einsetzen. Sie wollen das Friedensabkommen in der Übergangszeit von 2005
bis 2011 verwirklichen und Veränderungen zu einem zivilen, gerechten und
demokratischen Staat hin bewirken. Hierzu brauchen sie internationale
Solidarität und Unterstützung, denn die Hardliner in dem vom Bürgerkrieg
geschüttelten Land haben weiter Einfluss und andere Pläne. Nicht nur
Blauhelme und Nothilfe sind gefragt, sondern eine aktive Zusammenarbeit
und Solidarität mit der lokalen Zivilgesellschaft. Wie kann
Zivilgesellschaft in Deutschland/Europa den Friedensprozess im Sudan
unterstützen? Welche Projektpartner bieten sich an? Wie kann sich
Solidaritätsarbeit gestalten?
Weitere Infos und Anmeldung: www.act4-transformation.net Tel.: 07361
9751045, info@act4transformation.net


STUDIE: ZIVILGESELLSCHAFT UND FRIEDENSFÖRDERUNG

Auf der Tagung der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung hat Thania
Paffenholz erste Ergebnisse ihres großangelegten internationalen
Forschungsprojekts zur Rolle der Zivilgesellschaft bei der
Friedensförderung vorgestellt:
Die Zivilgesellschaft gilt bei bewaffneten Konflikten als einer der
Hoffnungsträger, um einen dauerhaften Frieden zu erreichen. Aber was
können zivilgesellschaftliche Organisationen wirklich leisten? Und wie
kann die internationale Gemeinschaft dieses Engagement fördern? Das
laufende Forschungsprojekt widmet sich der Frage, ob und unter welchen
Bedingungen die Zivilgesellschaft zur Friedensförderung beitragen kann.
... [Fortsetzung auf:
www.soziale-verteidigung.de/index.php/Nachrichten-Home/080423NGO.html ]


AFGHANISTAN-KONGRESS AM 7./8. JUNI 2008 IN HANNOVER

(Reiner Braun) Die Bundesrepublik Deutschland versinkt immer tiefer im
Sumpf des grausamen Afghanistan-Krieges. Im Sommer diesen Jahres wird
erstmals eine Schnelle Eingreiftruppe der Bundeswehr die dort bereits
stationierten ISAF-Verbände verstärken. Und in Berlin pfeifen es die
Spatzen von den Dächern, dass bei der Verlängerung des Einsatzmandats im
Herbst eine massive Truppenaufstockung vorgenommen werden soll.
Wir laden ein zum Internationalen Afghanistan-Kongress am 7./8. Juni
2008 in Hannover. Der Kongress steht unter dem Motto: "Dem Frieden eine
Chance - Truppen raus aus Afghanistan!" Mit Expertinnen und Experten aus
dem In- und Ausland, mit Betroffenen aus Afghanistan, mit
Kriegsverweigerern und FriedensaktivistInnen aus Europa und Übersee
wollen wir den Unwahrheiten und
Verdrehungen der herrschenden Politik von Washington bis Berlin entgegen
treten und dem weltweiten Widerstand gegen den Krieg eine Stimme verleihen.
Information und Anmeldung: Afghanistankongress c/o IALANA, Tel. 030
20654857, Fax  030 21234057, kontakt@afghanistan-kongress.de,
www.afghanistan-kongress.de


FRIEDENSTEUER-PETITION ABGELEHNT

(Friedrich Heilmann) Im Juni 2005 hat das Netzwerk Friedenssteuer dem
damaligen Bundestagspräsidenten 12.000 Unterschriften für unsere
Erklärung übergeben: "Ich trete für eine gesetzliche Regelung ein, nach
der niemand gegen sein Gewissen gezwungen werden darf, durch Steuern und
Abgaben zur Finanzierung von Militär und Rüstung beizutragen.
Stattdessen ist die Verwendung dieser Zahlungen für
zivile Aufgaben sicherzustellen."
Durch Neuwahlen 2005 und offensichtlich gründliche Bearbeitung unseres
Anliegens kam es erst im März 2008 zur Abstimmung darüber im
Petitionsausschuss und dann im Bundestag. Die Petition wurde abgelehnt,
die neunseitige Antwort liegt dem Netzwerk vor. Infos:
www.netzwerk-friedenssteuer.de/


INFOBLATT: BACKFIRE - WANN GEHT EIN ANGRIFF NACH HINTEN LOS?

Wenn politisch aktive Gruppen oder Einzelpersonen von den Mächtigen im
Lande als bedrohlich empfunden werden, sind sie - auch in demokratischen
Ländern - gelegentlich massiven Angriffen oder Übergriffen ausgesetzt.
Verleumdung, Bespitzelung mit nachrichtendienstlichen Mitteln, Drohungen
oder tatsächliche physische Angriffe - die Liste der unfairen oder
illegalen Mittel, die eingesetzt wurden oder werden, ist lang. Aber es
gibt Fälle, in denen derartige Angriffe buchstäblich nach hinten losgehen.
Der australische Bewegungsforscher Brian Martin hat untersucht, in
welchen Fällen Angriffe nach hinten losgehen" können und verwendet dafür
einen Begriff, der eigentlich aus der Technik stammt: "Backfire" - zu
deutsch: Fehlzündung.
In seinem Text "Backfire basics" schildert er, wie rechtswidrige bzw.
unfaire Angriffe typischer eise ablaufen und wie die Angreifer zu
verhindern versuchen, dass die Angegriffenen sich erfolgreich zur Wehr
setzen. Und stellt dann dar, was gewaltfreie AktivistInnen jeder der
fünf typischen Methoden der Angreifer entgegensetzen können.
(kostenloses Infoblatt des BSV, 4 Seiten, 2008)
Download & Bestellung:
www.soziale-verteidigung.de/index.php/Pazifismus-und-Militarkritik/Infoblatt-Backfire-Wann-geht-ein-Angriff-nach-hinten-los-/detailed-product-flyer.html


BSV & VERSÖHNUNGSBUND AUF DEM KATHOLIKENTAG VOM 23.-24.APRIL IN OSNABRÜCK

Anlässlich des Katholikentages organisiert der deutsche Zweig des
Internationalen Versöhnungsbunds mit dem BSV ein Zentrum "Gewaltfrei
Leben und handeln in Palästina, Israel und hier". Wir wollen ein weites
Spektrum gewaltfreien Lebens und Handelns in Wort und Bild darstellen.
Dazu bieten wir Andachten am Morgen, Vorträge, Ausstellungen und
Infotische, sowie die Möglichkeit zu gemeinsamen Gesprächen bei Kaffee
und Tee an - bei gutem Wetter auf der Dachterrasse. Insbesondere wird am
Freitag um 14 Uhr Anna Crummenerl vom Projekt des BSV mit den
Jahalin-Beduinen berichten.
Programm: http://versoehnungsbund.de/archiv/2008/kt08-programm.pdf


SEMINARE:

NEUER KURS DES SCHALOMDIAKONATS
(Jutta Boysen) Gewaltfrei streiten - ein GEWINN für beide Seiten - so
steht es über dem nächsten berufsbegleitenden Kurs für gewaltfreie
Konfliktbearbeitung des Oekumenischen Dienstes Schalomdiakonat (OeD),
der Ende Oktober 2008 beginnt. Gesucht werden Menschen, die Lust haben,
sich auf ein gemeinsames Lernen in einer Gruppe zum Thema Konflikte
einzulassen und die eine gewaltfreie
Haltung einüben möchten.
Kursausschreibung: www.schalomdiakonat.de/aktuelles/Gewaltfrei%202008.pdf
Kontakt: OeD, Tel. 05694 8033, boysen@schalomdiakonat.de,


SEMINAR "MIT DEM HERZEN ZUHÖREN"
Ein Weg Bewusstheit mit der Weisheit des Herzens zu verbinden. Die
Teilnehmenden lernen und wenden die Werkzeuge des tiefen Zuhörens an.
Bringen Sie die Fähigkeit des einfühlsamen Zuhörens in
zwischen-menschliche Beziehungen und in den Umgang mit Gruppen ein.
Kursleiterinnen: Christel Könemund und Kersti Schittko;
Einführungswochenende 07.-08 Juni 08, Vertiefender Praxisblock 02.-05.
Oktober. Anmeldung & Infos: CK.WeiseKreise@web.de


SPENDENBAROMETER
Friedensarbeit kostet Geld. Damit wir unabhängig arbeiten und Druck auf
die Politik ausüben können brauchen wir ihre Hilfe. Für 2008 benötigen
wir 95.000 Euro. Das ist eine leichte Steigerung gegenüber unseren
Einnahmen im letzten Jahr.
Bis Ende April haben wir Spenden über 24.150 Euro erhalten. Das
entspricht ca. 25%.
REDAKTION
Kai-Uwe Dosch
Fangstr. 118
59077 Hamm
Tel. 02381 404253
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==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================
Lebenshaus-Newsletter vom 06.05.2008
Liebe Freundinnen und Freunde,

die CDU/CSU will heute ein Strategiepapier "Eine Sicherheitsstrategie für Deutschland"  beschließen. Laut der Beschlussvorlage sollen unter anderem Bundeswehr-Soldaten gegebenenfalls die Rohstoffzufuhr sichern - und Auslandseinsätze auch ohne UN-Mandat stattfinden. Unmissverständlich wird formuliert: "Die Herstellung von Energiesicherheit und Rohstoffversorgung kann auch den Einsatz militärischer Mittel notwendig machen."

Auf der Website des Lebenshauses werden seit geraumer Zeit Unterschriften unter eine "Ökumenische Erklärung" gegen Wirtschaftskriege gesammelt und veröffentlicht. Mit dieser Erklärung soll ein kleines Bekenntniszeichen von Christinnen und Christen dagegen gesetzt werden, dass die Wirtschaftsinteressen der reichen Länder vor allem auch militärisch abgesichert werden und die Rehabilitierung von Rohstoff- und Energiekriegen weiter ihren Gang geht. Die Einladung gilt weiter, diese Erklärung zu unterzeichnen. Und andere für eine Unterzeichnung zu gewinnen. Mehr dazu:
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/004080.html

Um über den deutschsprachigen Raum hinaus ebenfalls Unterschriften zu sammeln, liegt inzwischen auch eine englische Fassung der Erklärung vor: "Ecumenical Declaration ,Faithfulness to the Gospel and Commitment to the God of Peace'". Diese findet sich hier:
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/004988.html

Wir suchen nun dringend Unterstützung bei der Verbreitung der englischsprachigen Fassung. Es würde uns sehr freuen, wenn Menschen und Organisationen mit internationalen Kontakten Werbung für die Erklärung machen würden. Ein Beispiel für ein Anschreiben kann bei uns gegebenenfalls angefordert werden.

Vor fünf Jahren, am 27. April 2003, ist Dorothee Sölle gestorben. Immer wieder wird mir schmerzlich bewusst, wie sehr uns ihr streitbares, kämpferisches, unerschrockenes und mutiges gesellschaftspolitisches Wirken fehlt, das geprägt war von der tiefen Überzeugung, dass eine gleichberechtigte, solidarische Weltgemeinschaft möglich ist. Auf unserer Website finden sich zahlreiche Texte von und über Dorothee Sölle:
http://www.lebenshaus-alb.de/cgi-bin/cms/mt-view.cgi/1/category/256/


Der dritte weg

Wir sehen immer nur zwei Wege
sich ducken oder zurückschlagen
sich kleinkriegen lassen oder
ganz groß herauskommen
getreten werden oder treten

Jesus du bist einen anderen weg gegangen
du hast gekämpft aber nicht mit waffen
du hast gelitten aber nicht das unrecht bestätigt
du warst gegen gewalt aber nicht mit gewalt

Wir sehen immer nur zwei möglichkeiten
selber ohne luft sein oder andern die kehle zuhalten
angst haben oder angst machen
geschlagen werden oder schlagen

Du hast eine andere möglichkeit versucht
und deine Freunde haben sie weiterentwickelt
sie haben sich einsperren lassen
sie haben gehungert
sie haben spielräume des handelns vergrößert

Wir gehen immer die vorgeschriebene bahn
wir übernehmen die methoden dieser welt
verachtet werden und dann verachten
die andern und schließlich uns selber

Laßt uns die neuen wege suchen
wir brauchen mehr phantasie als ein rüstungsspezialist
und mehr gerissenheit als ein waffenhändler
und laßt uns die überraschung benutzen
und die scham die in den menschen versteckt ist

(Dorothee Sölle)



Shalom Salaam Pace
Ihr / Euer
Michael Schmid

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Inhaltsübersicht
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I.  Artikel

:: 01. Seit 22 Jahren eine Mahnung: Tschernobyl

:: 02. Die Risiken einer atomaren Welt

:: 03. Die Leber des Prometheus: Mit Biomasse gegen den Klimawandel

:: 04. Die soziale Innovation, das war das Neue

:: 05. Im Bioalkoholfieber: Wenn man doch gleich Wasserstoff ernten könnte

:: 06. Hunger-Proteste auf Haiti

:: 07. China: Bloß weg vom Pranger

:: 08. Feindbild Billiglohnland

:: 09. Die militärische Option

:: 10. Wie ein Bandenkrieg

:: 11. ".... Nämlich den Staat Israel"

:: 12. US-Vorwahlfinale: Spiel mit dem Feuer

:: 13. Mehdorn ist kein Nazi

:: 14. Die SPD sprach von Ku-Klux-Klan

:: 15. Afghanistan: Der BND hält Schritt

:: 16. Martin Luther King: Vor 40 Jahren ermordet, heute Vorbild für Gewaltfreiheit

:: 17. Die Mai-Unruhen: Bruder, zur Sonne

:: 18. Kein Heros - Zum 85. Geburtstag von Horst-Eberhard Richter

:: 19. Ich bitte um Freiheit für mein Buch


II.  Hinweise

III. Veranstaltungstermine

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I. Artikel

:: 01. Seit 22 Jahren eine Mahnung: Tschernobyl

Vor 22 Jahren ereignete sich in der Ukraine die schlimmste Katastrophe der zivilen Atomkraft - der Super-GAU von Tschernobyl. Die strahlende Reaktorruine stellt noch für Millionen Jahre eine Gefahr dar. Eine dauerhafte Lösung ist nicht in Sicht. Von Sigrid Totz. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005001.html


:: 02. Die Risiken einer atomaren Welt

Im Genfer Palast der Nationen tagt seit 28.04.2008 der Vorbereitungsausschuss für die nächste Überprüfungskonferenz zum Nuklearen Nichtverbreitungsvertrag. In der traditionsreichen "Assembly Hall" werden die 189 Mitgliedstaaten zwei Wochen lang neben organisatorischen Dingen auch die Abrüstung von Nuklearwaffen und die friedliche Verwendung der Atomenergie diskutieren. Der Vertrag erlaubt zwar, die Kernenergie zivil zu nutzen, aber gerade die Stromerzeugung durch Atomkraftwerke ist ambivalent. Von Wolfgang Kötter. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005006.html


:: 03. Die Leber des Prometheus: Mit Biomasse gegen den Klimawandel

Seitdem Reis und andere Nahrungsmittel weltweit knapp und teuer werden, weil die Flächen für den Anbau von Agrartreibstoffen genutzt werden, hat zumindest der Biosprit keine gute Presse mehr. Doch an anderer Stelle ist Biomasse eine sinnvolle Alternative. In der Strom- und Wärmeproduktion ist die Nutzung der Biomasse prinzipiell wünschenswert. Doch was dabei zählt, ist die ökologische Gesamtbilanz. Von Ingrid Wenzl. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005004.html


:: 04. Die soziale Innovation, das war das Neue

Im Gespräch: Die Agrarwissenschaftlerin Marianne Karpenstein über die Erfahrungen mit dem ersten Bioenergiedorf Deutschlands. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005002.html


:: 05. Im Bioalkoholfieber: Wenn man doch gleich Wasserstoff ernten könnte

Jahrtausendelang war Energie vom Acker und vom Wald die hauptsächliche Energiequelle für die menschliche Zivilisation. Warum nicht auch jetzt, da uns Sorgen um Klima und Ölvorräte drücken? Der Grund ist simpel: Während jener Jahrtausende war die Zahl der Menschen auf der Erde zehn bis hundertmal niedriger als heute und der damalige Pro-Kopf-Energieverbrauch lag zehn bis hundertmal unter den Werten der reichen Länder heute. Anders: Gegen Agrotreibstoffe im niedrigen Prozentbereich des derzeitigen Energieverbrauchs ist prinzipiell nichts einzuwenden. Nur bleibt bei einer solchen Größenordnung der Beitrag zum Klimaschutz und zur Schonung der Ölvorräte definitionsgemäß sehr bescheiden. Es sei denn, die Menschheit lernt, den Energieverbrauch drastisch zu senken. Von Ernst Ulrich von Weizsäcker. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005017.html


:: 06. Hunger-Proteste auf Haiti

Die Demonstrationen begannen am 3. April in Le Cayes. Sie richteten sich gegen die steigenden Lebensmittelpreise und breiteten sich über Haiti aus - bis nach Petit-Goagve, Gonaives und Aquin. Am 7. April erreichten sie auch die Hauptstadt Port-au-Prince. Seit vielen Monaten war es zu einem Anstieg der Preise für Grundnahrungsmittel gekommen. Für die Armen war Nahrung zunehmend unerschwinglich geworden. Auf den Straßen wurden Reifen in Brand gesteckt und zu Barrikaden geschichtet. Von Jeb Sprague. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005014.html


:: 07. China: Bloß weg vom Pranger

Pekings Ansage, in den nächsten Tagen werde ein Treffen mit "privaten Vertretern" des Dalai Lama stattfinden, kann der Hinweis auf einen Ausweg aus der aktuellen Tibet-Krise sein. Umstände und Beiwerk lassen aber Zweifel an einem günstigen Ergebnis der Kontakte bestehen. Die chinesische Regierung hat ein Interesse, dem Meinungs-Pranger zu entkommen. Sie empfindet ihn als ungerecht und verweist auf unbestreitbare Aufbauleistungen. Von Karl Grobe. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005000.html


:: 08. Feindbild Billiglohnland

Eine gefährliche Diskrepanz tut sich auf: Rechtsradikales Gedankengut breitet sich weiter aus, mancherorts wachsen die Netzwerke der Rechtsextremen. Und trotzdem ist der Kampf dagegen kein prominentes Thema. Einer der Gründe ist, dass die Warnsysteme, auf welche Medien, politische Apparate und die Öffentlichkeit reagieren, nicht Alarm schlagen. Rechtsradikale setzen auf antikapitalistische Parolen - auch in Betrieben. Gewerkschaften halten dagegen. Von Wolfgang Storz. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004998.html


:: 09. Die militärische Option

Krieg mit Syrien? Frieden mit Syrien? Eine große Militäroperation gegen die Hamas im Gazastreifen? Eine Waffenpause mit der Hamas? Mit ziemlicher Gleichgültigkeit diskutieren unsere Medien diese Fragen, als ob es sich um gleichwertige Optionen handeln würde. Wie ein Mann beim Autohändler, der sich nicht zwischen zwei Modellen entscheiden kann. Das eine ist gut, und das andere ist auch gut. Also welches soll er kaufen? Und keiner schreit auf: Krieg ist der Gipfel der Dummheit. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005003.html


:: 10. Wie ein Bandenkrieg

Auf beiden Seiten des Zaunes, der den Gazastreifen einschließt, ist ein Krieg der Verzweiflung im Gange. Hamas kämpft gegen die unerträgliche Belagerung, unter welcher der Gazastreifen nun seit vielen Monaten leidet - und das israelische Militär (IDF) ist meistens damit beschäftigt, Hamas-Aktionen zu rächen. Beide Seiten sind damit beschäftigt, Macht und Rache zur Schau zu stellen. Von Gideon Levy. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005008.html


:: 11. ".... Nämlich den Staat Israel"

Jedes Mal, wenn ich wieder einmal die berühmten Worte David Ben-Gurions höre: "Deshalb sind wir hier versammelt ...", muss ich an Issar Barsky denken, einen charmanten jungen Mann, den jüngeren Bruder meiner Freundin. Das letzte Mal trafen wir uns vor dem Speiseraum des Kibbuz Hulda am Freitag den 14. Mai 1948. Einige Tage später fiel er. Deshalb erinnere mich an ihn so, wie er damals war: ein Junge von 19 Jahren, freundlich lächelnd, voller Lebensfreude und Unschuld. Je mehr wir uns jetzt den grandiosen 60-Jahr-Feiern nähern, um so mehr werde ich von der Frage umgetrieben: wenn Issar seine Augen öffnen und uns sehen würde, was würde er über den Staat denken, der offiziell an jenem Tag gegründet worden war? Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005015.html


:: 12. US-Vorwahlfinale: Spiel mit dem Feuer

Hillary Clinton geht Barack Obamas Anhängern gewaltig auf die Nerven. Die Frau gibt einfach nicht auf, obwohl Obama klar mehr Delegiertenstimmen für den Nominierungsparteitag gesammelt hat und - sollte es nicht zu einem politischen Gau kommen - rechnerisch kaum mehr eingeholt werden kann. Aber Hillary Clintons Versuch, Barack Obama zu zerstören, beschwört für die Demokraten den Super-Gau herauf. Von Konrad Ege. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005009.html


:: 13. Mehdorn ist kein Nazi

Der "Zug der Erinnerung", der besonders an die jüdischen Kinder erinnern soll, die von der Bahn in die Vernichtungslager transportiert wurden, ist nur ein Schlag gegen die Privatisierung der Bahn. Von Otto Köhler. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005007.html


:: 14. Die SPD sprach von Ku-Klux-Klan

Über Jahrzehnte hinweg unterhielten die NATO-Partner in Westeuropa so genannte "militärische Parallelstrukturen". Daniele Ganser - er lehrt an der Universität Basel Internationale Zeitgeschichte - hat in seiner Studie NATO´s Secret Armies nachgewiesen, dass diese Formationen oft mit Rechtsextremisten durchsetzt und in terroristische Aktivitäten verstrickt waren. Er stützt sich unter anderem auf Untersuchungen zum italienischen "Gladio"-Netzwerk, dessen Existenz 1990 von Premier Andreotti eingestanden worden war. Im Gespräch: Daniele Ganser über seine Studien zu den Geheimarmeen der NATO und zur terroristischen Seite des Westens. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005011.html


:: 15. Afghanistan: Der BND hält Schritt

Schüsse auf den Präsidenten und ein Trojaner für den Minister. Von Lutz Herden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005018.html


:: 16. Martin Luther King: Vor 40 Jahren ermordet, heute Vorbild für Gewaltfreiheit

Vor 40 Jahren, am 4. April 1968, ist Martin Luther King ermordet worden. Damit wurde jäh eine Ära beendet, die Mitte der 1950er Jahre im Süden der USA begonnen hatte. Damals wurde der schwarze Pfarrer zum Wortführer und Symbol einer Bürgerrechtsbewegung, die mit Mitteln des gewaltfreien Widerstands gegen die Rassentrennung kämpfte. In seinen letzten Lebensjahren war King zum schärfsten Kritiker des Vietnam-Kriegs geworden. Er rief zur Kriegsdienstverweigerung und zum zivilen Ungehorsam gegen Bundesgesetze auf. Und er thematisierte fortan ständig den Zusammenhang von Rassismus, Armut und Krieg. Von Michael Schmid. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005010.html


:: 17. Die Mai-Unruhen: Bruder, zur Sonne

Bei den Mai-Unruhen 1968 in Paris hoffte auch der spätere FR-Redakteur Karl Grobe auf die große Freiheit - und geriet zwischen die Fronten: auf der einen Seite die Barrikaden der Studenten, auf der anderen die Stöcke der Polizei. Eine Erinnerung an eine Revolte - und ihre Zerschlagung. Von Karl Grobe. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005012.html


:: 18. Kein Heros - Zum 85. Geburtstag von Horst-Eberhard Richter

Am Montag dieser Woche wurde Horst-Eberhard Richter, Psychoanalytiker, Psychosomatiker und Autor zahlreicher Bücher, 85 Jahre alt. Richter ist eine Leitfigur der deutschen Friedensbewegung, seit er sich gegen die Raketen-Stationierung in der Bundesrepublik engagierte: 1981 mit seiner Satire Alle redeten vom Frieden und als Mitgründer der westdeutschen Sektion der Ärzte gegen den Atomkrieg (IPPNW), 1982 als Verfasser der Frankfurter Erklärung gegen jegliche Form der Kriegsvorbereitung. Richters Engagement ist mit seiner psychoanalytischen Forschung eng verwoben, und sie datiert nicht erst von der NATO-Nachrüstung. Von Michael Jäger. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005013.html


:: 19. Ich bitte um Freiheit für mein Buch

"Mir das Buch wegzunehmen, ist dasselbe, wie einem Vater sein Kind wegzunehmen", schrieb der sowjetische Schriftsteller Wassili Grossman inständig 1962 an den Ersten Sekretär des ZK der KPdSU, Nikita Chruschtschow. "Das Buch" war ein epochales Manuskript von mehr als 1.000 Seiten, an dem der Autor zwölf Jahre gearbeitet hatte, um die Bilanz seiner Zeit zu ziehen - die Zeit der Sowjetunion unter Stalin, also seit den dreißiger Jahren, bis zum Kulminationspunkt des Zweiten Weltkrieges, dem Sieg von Stalingrad, dem Anfang vom Ende des nazistischen Alptraums. Von Ekkehart Krippendorff. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005016.html

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II. Hinweise

:: "Ferienpatenschaften" für Kinder und junge Menschen aus den Kriegsgebieten des ehemaligen Jugoslawien und des Nahen Osten

Bei der vom Komitee für Grundrechte und Demokratie durchgeführten Aktion "Ferien vom Krieg" begegneten sich seit 1994 etwa 20.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus den Krisen- und Kriegsgebieten des Balkans bzw. des Nahen Ostens zu gemeinsamen Freizeiten. Die besonderen Konfliktursachen in den Kampfgebieten unterscheiden sich jeweils, doch die Eskalation der Gewaltspirale, die Verrohung des Umgangs im privaten und gesellschaftlichen Bereich sowie die Leidensgeschichten von Angst, Demütigungen, Sadismus und Verbrechen an nächsten Angehörigen sind sich ähnlich. In angenehmer Umgebung treffen die Jugendlichen Gleichaltrige von der "anderen Seite", die ähnliche Erschütterungen erleben mussten. Im Sommer 2008 sollen dreihundert Jugendliche aus allen Teilen Bosniens, aus Kroatien und Serbien zu drei gemeinsamen Freizeiten und friedenspädagogischen Workshops ans Mittelmeer eingeladen werden sowie zwei Gruppen albanische und serbische Jugendliche aus dem Kosovo bzw. Südser
bien zu gemeinsamen Ferien nach Montenegro. Auf Ferienspiele im Sommer können sich wieder ca. 200 Kinder in Palästina freuen. Da sich die jungen Menschen aus Israel und Palästina (Westbank) nur im Ausland treffen können, selbst wenn sie in Nachbargemeinden leben, sind diese Begegnungen mit Flugkosten verbunden und entsprechend teuer. Im Sommer 2008, bei hoffentlich gleichbleibender Spendenbereitschaft, ca. 180 junge Menschen aus dem Nahen Osten nach Deutschland einladen, darunter wieder eine Frauengruppe. Bitte unterstützen Sie diese beispielhafte friedenspolitische Praxis und übernehmen Sie eine "Ferienpatenschaft" von 130 ?. Mehr >>
http://www.grundrechtekomitee.de/ub_showarticle.php?articleID=269 und
http://www.ferien-vom-krieg.de/


:: Deutschsprachige Online-Ausgabe: 1000 FriedensFrauen Weltweit

Ein neues Internetportal lädt Sie dazu ein, in deutscher Sprache 1000 Frauen und ihre unterschiedliche Friedensarbeit kennen zu lernen. Die Nutzer können gezielt suchen oder einfach nur blättern und sich überraschen lassen; sie können sich an Ländern, an Regionen oder an Themen orientieren. Eine Reihe von Begleittexten machen Sie näer mit dem Projekt vertraut. Im Jahr 2005 wurden diese Porträts und zahlreiche begleitende Texte im Band "1000 PeaceWomen Across the Globe" in englischer Sprache im Schweizer Kontrast Verlag erstmals veröffentlicht. Die deutsche Fassung findet sich auf der untengenannten Webseite. Hinter der symbolischen Zahl 1000 stehen viele weitere ungenannte Frauen. Das Engagement der FriedensFrauen, ihr Mut, ihre Kreativität, ihr unbeirrbarer Einsatz für Gerechtigkeit und Frieden im umfassendsten Sinn überall auf der Welt werden so plastisch greifbar. Es ist das Ziel der Herausgeber, auf diese Weise Vernetzung und Unterstützung anzuregen. Diese und andere Frie
densFrauen können als Expertinnen befragt und an die Friedenstische zu den Verhandlungen eingeladen werden. So erfährt ihre Arbeit die Wertschätzung, die sie verdient. Zur deutschen Online-Ausgabe von 1000 FriedensFrauen Weltweit >>
http://buchdeutsch.1000peacewomen.org/


:: Neu erschienen: Broschüre "Beiträge und Aktionen gegen Rekrutierung"
 
Im Juli 2008 soll der deutsche Militäreinsatz in Afghanistan erneut ausgeweitet werden. Damit setzt die deutsche Regierung die schrittweise Ausweitung der Militäreinsätze fort. Um Freiwillige und Spezialisten für diese Einsätze zu finden, geht die Bundeswehr in die Offensive. Sie wirbt nicht nur intensiv auf Markplätzen, bei Messen oder bei Jugendtreffen. Sie hat auch die Beratung über "Jobs bei der Bundeswehr" aktiviert und ist jetzt regelmäßig in Arbeitsämtern und Rathäusern zu finden. Allerdings wird dies zunehmend begleitet durch Antirekrutierungsaktionen, mit denen sowohl deutlich gemacht wird, dass die Bundeswehr eine Ausbildung zum Töten anbietet. Zum anderen werden bei den Aktionen die weltweiten Kriegseinsätze der Bundeswehr thematisiert. Connection e.V. und das DFG-VK Bildungswerk Hessen nehmen dies zum Anlass, ein Seminar zu dokumentieren, das im März 2008 durchgeführt wurde, um die Aktivitäten gegen die Militärpolitik und insbesondere gegen die Rekrutierung der Bu
ndeswehr zu stärken. Die Broschüre erschien im Mai 2008. Auszüge sind zu finden unter http://www.Connection-eV.de/Inhaltsverz/anti_rekr08_frm.html

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III. Veranstaltungstermine

:: 06.05.2008 - 19.00 Uhr im IG-Metall-Saal Erlangen: "Verhandeln statt schießen - Afghanistan-Krieg beenden"

Podiumsdiskussion mit Einleitungs-Referat von Christoph Hörstel. Moderation: Sabine Schiffer (Institut für Medienverantwortung). Vertreter der Erlanger Parteien sind angefragt. VA: DFG-VK Erlangen und Erlanger Bündnis für den Frieden; gefördert vom Kultur- und Freizeitamt Erlangen und dem Helmut Michael Vogel Bildungswerk der DFG-VK Bayern. Mehr >>
http://www.schritte-zur-abruestung.de/2008/afghanistan-01.htm


:: 07.05.2008 - 19.30 Uhr im Kleihues-Bau in Kornwestheim: "Verhandeln statt schießen - Afghanistan-Krieg beenden"

Podiumsdiskussion mit Christoph Hörstel und Monty Schädel. VA: DFG-VK Ludwigsburg, Kornwestheimer Initiative für Frieden und Gerechtigkeit. Mehr >>
http://www.schritte-zur-abruestung.de/2008/afghanistan-01.htm


:: 07./08.05.2008 in Tübingen: 20 Jahre Kultur des Friedens

Vor 20 Jahren kamen am 8. Mai 1988, Jahrestag der Befreiung von Faschismus und Krieg, in Tübingen viele interessante Menschen, KünstlerInnen, WissenschaftlerInnen, FriedensaktivistInnen zusammen u.a. Mikis Theodorakis, Tschingis Aitmatow, Christa Wolf, Walter Jens, Karola Bloch, Jakob von Uexküll, Robert Jungk, um die  Idee einer "Kultur des Friedens" aus der Taufe zu heben. Daraus entstand die Gesellschaft Kultur des Friedens, die im Laufe der Jahre in vielen Krisen- und Kriegsregionen und hier vor Ort aktiv war und weiterhin ist. Überall konnten mutige Menschen und HoffnungsträgerInnen inmitten von Krieg und Gewalt getroffen und versucht werden, diese weltweiten Beispiele einer Kultur des Friedens sichtbar zu machen und weiterzutragen - mit brennender Geduld. unterstützt. Für den 7. und 8. Mai 2008 sind Veranstaltungen geplant u.a. mit Hans-Peter Dürr, Konstantin Wecker, Felicia Langer, Eugen Drewermann u.v.a. Mehr unter >>
http://www.kulturdesfriedens.de/ter.htm


:: 08.05.2008 - 20.00 Uhr im Kath. Gemeindehaus St.Ulrich in Kirchheim/Teck: "Verhandeln statt schießen - Afghanistan-Krieg beenden"

Podiumsdiskussion mit Christoph Hörstel und Monty Schädel Kirchheim/Teck, Lindachallee. VA: Amnesty International, Arbeitskreis Asyl, IG-Metall Esslingen, Pax Christi (jeweils Gruppe Kirchheim/Teck), Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen(DFG-VK) Neckar-Fils, Friedensinitiative Kirchheim/Teck, GEW Kreisverband Esslingen-Nürtingen >>
http://www.schritte-zur-abruestung.de/2008/afghanistan-01.htm


:: 09.05.2008 - 19.00 Uhr im Gewerkschaftshaus Freiburg: "Verhandeln statt schießen - Afghanistan-Krieg beenden"

Referat Christoph Hörstel mit anschl. Diskussion. VA: DFG-VK Freiburg, Friedensplenum Freiburg. Mehr >>
http://www.schritte-zur-abruestung.de/2008/afghanistan-01.htm


:: 15.05.2008 im Theologischen Zentrum in Braunschweig: Dem Glauben Öffentlichkeit geben. Dietrich Bonhoeffer als Herausforderung zu verantwortlichem Glauben, Denken und Handeln

Begegnungsabend aus Anlass des 25jährigen Jubiläums des Dietrich-Bonhoeffer-Vereins (dbv). Der Dietrich-Bonhoeffer-Verein (dbv) wurde am 15. Mai 1983 in Stadtlauringen auf einer Tagung der Evangelischen Hochschulgemeinde bei der Hochschule der Bundeswehr München gegründet. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Wahrnehmung christlicher Verantwortung in Kirche und Gesellschaft zu fördern. Die Mitglieder, Freundinnen und Freunde des Vereins sehen in dem Leben und Werk Dietrich Bonhoeffers eine unverändert gültige, in die Zukunft weisende Herausforderung zu verantwortlichem Glauben, Denken und Handeln. Der Verein begeht sein 25jähriges Jubiläum mit einem Begegnungsabend am Gründungstag (Donnerstag, 15. Mai) und mit einer anschließenden Tagung (Freitag bis Sonntag, 16.-18. Mai) in den Räumen der Universität Braunschweig. VA: dbv und Evangelisch-lutherische Landeskirche in Braunschweig. Programm >>
http://www.dietrich-bonhoeffer-verein.de/html/


:: 16.-18.05.2008 - Zechlinerhütte, Ferieninsel Tietzowsee: Aktionstraining der Kampagne "Bomben nein - wir gehen rein"
 
Bundesverteidigungsminister Jung hat deutlich gemacht: Die Bundesregierung will das Bombodrom. Gerichtliche Auseinandersetzungen können die militärische Nutzung weiter verzögern, aber letztlich kann nur eine politische Entscheidung dazu führen, dass dieses Militärprojekt aufgegeben wird. Im Rahmen der Kampagne "Bomben nein - wir gehen rein" haben bereits über 2800 Menschen erklärt, dass sie, sollte es zum Übungsbeginn kommen, das Bombodrom-Gelände betreten werden, um die Bombenabwürfe durch ihre Anwesenheit zu behindern. Dafür wird ein Aktionstraining angeboten. Infos und Anmeldung zum Training: Sichelschmiede, E-Mail: info@sichelschmiede.org, Internet >> http://www.bombennein.de


:: 17.05.2008 - 19.30 Uhr St. Katharinen-Kirche in Braunschweig: "Liedoratorium Dietrich Bonhoeffer" in Braunschweig

Im "Liedoratorium Dietrich Bonhoeffer" wird der Lebensweg Bonhoeffers bis zu seiner Hinrichtung einen Monat vor Kriegsende musikalisch nachgezeichnet. Die Musik stammt von Matthias Nagel, den Text gestaltete Dieter Stork in Anlehnung an Texte Bonhoeffers. Neben Kathrin Reinhardt vom Staatstheater Braunschweig als Sprecherin wirken der Auctor Chor e. V. (Leitung: Jacqueline Treichler) und das CJD Orchester Braunschweig mit. Die Leitung hat Josef Ziga. Karten für das Konzert (? 10,00/erm. ? 5,00) sind an der Abendkasse in der Katharinen-Kirche erhältlich. Die Aufführung des Liedoratoriums findet im Rahmen des 25jährigen Jubiläums des Dietrich-Bonhoeffer-Vereins (dbv) statt, das vom 15.-18.05.2008 in Braunschweig begangen wird. Auskünfte zum Liedoratorium: Kirchenmusikdirektor Claus-Eduard Hecker, E-Mail: LKMD@lk-bs.de ; Auskünfte zum dbv-Jubiläum: Dr. Karl Martin, E-Mail: karl.martin@dietrich-bonhoeffer-verein.de; Internet http://www.dietrich-bonhoeffer-verein.de


:: 30.05.-01.06.2008 - Jugendherberge Kassel: Studientagung "Vorrang - Nachrang - kein Rang? Gewaltverzicht und politische Praxis"

Ullrich Hahn, Vorsitzender des Internationalen Versöhnungsbundes Deutscher Zweig, hat im Mai 2007 seine zehn Thesen "Vorrangig oder ausschließlich? Thesen zum Gewaltverzicht" veröffentlicht, die vielfach verbreitet und kommentiert wurden. Er bezieht sich in seiner Einleitung u.a. auf den Titel des AGDF Projekts "Vorrangige Option: Gewaltfreiheit!" und die vom BSV initiierte Kampagne "Vorrang für Zivil". In der durch die Thesen ausgelösten Diskussion geht es u.a. um grundsätzliche Fragen wie das Menschenbild und Politikverständnis von Pazifist/innen sowie um politische Handlungsstrategien. Die Thesen von Ullrich Hahn, die einen Konflikt aufzeigen, bieten die Chance, die Differenzen (wieder) aufzugreifen und dadurch wichtige Anregungen für die Praxis zu gewinnen. Ziel der Studientagung ist insbesondere eine gemeinsame Basis schaffen für politisches Handeln in der
Friedensbewegung (und Differenzen bewusst zu machen) und gemeinsam ethische Grundlagen und Kriterien für politisches Handeln zu formulieren. Rückmeldung bis zum 02. Mai an die AGDF-Geschäftsstelle, E-Mail agdf@friedensdienst.de


:: 30.05.- 01.06.2008 - Evang. Akadamie Bad Boll: Olympia der Unterdrückung. China und die Menschenrechte

Das offizielle China lässt sich zur Olympiade feiern. Doch stellt es Rekorde auf, wenn es um Verletzungen der Menschenrechte geht: Todesstrafen, Besetzung Tibets, Ausschaltung jeglicher Opposition. In der Tagung kommen jene zur Sprache, die nicht auf dem Siegertreppchen stehen. Mehr >>
http://www.ev-akademie-boll.de/Programm.programm.0.html


:: 06.-07.06.2008 - Würzburg: Der andere Sudan - Solidaritätsarbeit zusammen mit Friedensakteuren vor Ort

Kaum beachtet von der Öffentlichkeit hat sich im Sudan ein aktives Netzwerk zivilgesellschaftlicher Organisationen entwickelt, die sich für einen demokratischen und friedlichen Wandel im Sudan einsetzen. Sie wollen den Friedenprozess umsetzen, dem Land ein neues Gesicht geben und Gewalt und Diktatur überwinden. Hierzu brauchen sie internationale Solidarität und Unterstützung, denn noch sind die Hardliner an der Macht und der Frieden steht auf wackeligen Beinen. Nicht nur Blauhelme und Nothilfe sind gefragt, sondern eine aktive Zusammenarbeit und Solidarität mit der lokalen Zivilgesellschaft. Wie kann Zivilgesellschaft in Deutschland den Friedensprozess im Sudan unterstützten? Welche Projektpartner bieten sich an? Wie kann Solidaritätsarbeit gestaltet und aufgebaut werden? ReferentInnen: Yousif Badawi, Miriam Krämer, Jürgen Menzel, Moses Monday John, Achmed Musa, Claudia Steiner. VA: Act for Transformation in Kooperation mit dem Weltladen Würzburg. Anmeldekontakt Weitere Infos
 und Anmeldung unter eMail: info@act4transformation.net bzw. http://www.act4transformation.net


:: 07./08.06.2008 in Hannover: "Dem Frieden eine Chance - Truppen raus aus Afghanistan!"

Internationaler Afghanistan-Kongress mit Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland, mit Betroffenen aus Afghanistan, mit Kriegsverweigerern und FriedensaktivistInnen aus Europa und Übersee soll den Unwahrheiten und Verdrehungen der herrschenden Politik von Washington bis Berlin entgegen getreten und dem weltweiten Widerstand gegen den Krieg eine Stimme verliehen werden. Der Kongress wird getragen von: Afghanisches Kultur- und Kommunikationszentrum Berlin, Antimilitaristischer Arbeitskreis Hannover, Attac Deutschland, Bundesausschuss Friedensratschlag, DFG-VK, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Landesverband Niedersachsen, Kooperation für den Frieden, IALANA, Friedensbüro Hannover, Friedens- und Zukunftswerkstatt, IG Metall Verbindungsbüro Soziale Bewegungen. Kontaktadresse: Afghanistankongress c/o IALANA, E-Mail: kontakt@afghanistan-kongress.de, Mehr >>
http://www.afghanistan-kongress.de/


:: 13.-15.06.2008 in Evang. Akademie Bad Boll: Pilger, Geldgeber und Bündnispartner? Kirchen im Israel/Palästina-Konflikt

Die Deutsche Bischofskonferenz und der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland haben sich im vergangenen Jahr vor Ort über die Situation im Heiligen Land informiert. Wie stellen sie sich zum Programm des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), das auf ein Ende der Besetzung zielt? Welchen Stellenwert hat die "Gemeinsame Initiative humanitäres Völkerrecht Nahost" in den beiden Kirchen? Außerdem eingeladen sind Referentinnen und Referenten aus Israel und Palästina. So stellen wir Ihnen die jüdische Initiative Zochrot vor, die an die vor und nach der israelischen Staatsgründung zerstörten palästinensischen Dörfer und Stadtteile erinnert. Des weiteren wird die befreiungstheologische Initiative Sabeel den Israel/Palästina-Konflikt aus christlich-palästinensischer Sicht beleuchten. Die Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch mit Simultanübersetzung im Plenum. Mehr >>
http://www.ev-akademie-boll.de/Programm.programm.0.html


:: 27.-29.06.2008 - Evang. Akademie Bad Boll: "Das Maß des Friedens ist der Frieden selbst". Konstruktiver Pazifismus im 21. Jahrhundert

Im Pazifismus gab es immer zwei Orientierungen. Die in der Öffentlichkeit prominenteste war der Anti-Militarismus - mit dem Slogan "Die Waffen nieder!". Weniger publikumswirksam, aber langfristig ebenso bedeutungsvoll waren und sind jene Versuche, die jenseits aller berechtigten Kritik zu einer positiven Friedensperspektive gelangen wollen. Es gilt weniger, die den Frieden verhindernden Strukturen und Verhaltensweisen abzubauen. Vielmehr sollte es ein besonderes Anliegen von Pazifismus sein, Bedingungen aufzuzeigen, die friedensförderlich sind und einen dauerhaften, also nachhaltigen Frieden bewirken. Auf der Tagung werden Ansätze und Aspekte dieser Aufbauperspektive resümiert und praktische Beispiele vorgestellt. Mit Horst-Eberhard Richter, Wolfram Wette, Knut Krusewitz, Andreas Zumach und anderen. VA: Evang. Akademie Bad Boll + Ohne Rüstung Leben. Mehr >>
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:: 06.07.2008, 11.00 - 13.00 Uhr Bonhoeffer-Haus in Karlsruhe: Verhandeln statt schießen - Afghanistan-Krieg beenden!

Streitgespräch zwischen den Bundestagsabgeordneten Rainer Arnold (Kirchheim), Verteidigungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion und Heike Hänsel (Tübingen), Entwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke und DFG-VK-Mitglied. Eine Veranstaltung des Landesverbandes Baden-Württemberg  der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen mit Unterstützung von: Arbeitsstelle Frieden (Evang. Landeskirche Baden), Evangelische Studierendengemeinde, Forum für Gesellschaftlichen Frieden, Friedensbündnis Karlsruhe, Internationaler Versöhnungsbund, Werkstatt für Gewaltfreie Aktion. Kontakt : Sonnhild und Ulli Thiel, Alberichstr. 9, 76185 Karlsruhe, Tel. 0721-552270 eMail: suthiel@t-online.de

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Weitere Termine finden sich u.a.:

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:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

:: Attac >> http://www.attac.de/termine/index.php


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