Newsletter, die Freude machen....
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Liebe Freundinnen und Freunde von Attac, liebe Mitglieder
Der IPPNW-Newsletter vom 13. Mai 2008
Lebenshaus-Newsletter vom 06.05.2008
BUND FÜR SOZIALE VERTEIDIGUNG
E.V.
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Liebe Freundinnen und Freunde von Attac,
liebe Mitglieder,
1) Deutsche Bank: Leistung, die Leiden schafft 2) Bahn: Große Koalition gegen große Mehrheit 3) Steuersenkungswettlauf in Europa stoppen! 4) G8-Razzien: Daten löschen! 5) Attac protestiert gegen Umverteilungsmaschine
Eon 6) Der EU-Vertrag muss gestoppt werden! 7) Attac Augsburg: Wasser-Privatisierung
abgewehrt 8) Attacademie.3 ab Oktober - jetzt bewerben! 9) Sonnige Attac Maitage 10) Nur noch eine Woche bis zur
Attac-Aktionsakademie! 11) 1. Juni: www.attac.de schneller und besser 12) Konzerttipp: Rainer von Vielen 13) Attac in den Medien
Angela Merkel erhält den Karlspreis - für ihre für ihre Verdienste um die Europäische Einigung. Tatsächlich kann von "Verdiensten" keine Rede sein, hat die deutsche Bundeskanzlerin doch entscheidenden Anteil am Zustandekommen des sogenannten EU-Reformvertrags, der den europäischen Bürgerinnen und Bürgern für lange Zeit einen unkontrollierbaren Wirtschaftsliberalismus aufdrücken wird.
"E - wie enteignen" - die Attac-Aktion bei der Eon-Hauptversammlung in Essen fand nicht nur bei den Aktionären des Stromriesen breite Beachtung, sondern auch in den Medien.
Die bundesweiten Razzien bei mutmaßlichen G8-Gegnern am 9. Mai 2007 waren rechtswidrig. Das hat das Bundesgerichtshof im Januar entschieden. Dennoch hat die Bundesanwaltschaft das Verfahren bis heute nicht eingestellt. Zum Jahrestag der illegalen Durchsuchungen fordert Attac, das Verfahren endlich einzustellen und sämtliche gesammelten Namen und Daten aus den Akten zu löschen.
Was bedeutet die Legitimations- und Funktionskrise des Neoliberalismus für Attac? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Attac-Maitage in Leipzig. Die Antwort: Wir stellen die Eigentumsfrage neu!
14) Termine 31.5.-1.6. und 21./22.6.:
Regionalkonferenzen der Stromkonzernkampagne in Hannover und
Stuttgart 6.-8.6.: Heiligendamm+1 - Globalisierung
fair gestalten (Rostock) 15.6.: Inhaltliches Treffen der AG
Lateinamerika in Berlin 15) Neu im Webshop Neue Materialien der Kampagne „Power to
the people“: Steckdosenaufkleber, Plakatstreifen Flyer: "Mitmachen leicht gemacht"
Flyer: "Vom Süden lernen"
Postkarte: "Stop EPAs - Europa darf Afrika
nicht überrollen!"
mit herzlichen Grüßen aus Frankfurt
Attac Bundesbüro, Münchener Str. 48, 60329 Frankfurt/M. Eine andere Welt braucht Unterstützung: Bei unseren Kampagnen (www.attac.de) mit Spenden oder durch Mitgliedschaft |
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Sehr
geehrte Damen und Herren, |
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BUND FÜR SOZIALE
VERTEIDIGUNG E.V. |
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==== Lebenshaus-Newsletter
=============================================== Lebenshaus-Newsletter vom 06.05.2008 Liebe Freundinnen und Freunde, die CDU/CSU will heute ein Strategiepapier "Eine Sicherheitsstrategie für Deutschland" beschließen. Laut der Beschlussvorlage sollen unter anderem Bundeswehr-Soldaten gegebenenfalls die Rohstoffzufuhr sichern - und Auslandseinsätze auch ohne UN-Mandat stattfinden. Unmissverständlich wird formuliert: "Die Herstellung von Energiesicherheit und Rohstoffversorgung kann auch den Einsatz militärischer Mittel notwendig machen." Auf der Website des Lebenshauses werden seit geraumer Zeit Unterschriften unter eine "Ökumenische Erklärung" gegen Wirtschaftskriege gesammelt und veröffentlicht. Mit dieser Erklärung soll ein kleines Bekenntniszeichen von Christinnen und Christen dagegen gesetzt werden, dass die Wirtschaftsinteressen der reichen Länder vor allem auch militärisch abgesichert werden und die Rehabilitierung von Rohstoff- und Energiekriegen weiter ihren Gang geht. Die Einladung gilt weiter, diese Erklärung zu unterzeichnen. Und andere für eine Unterzeichnung zu gewinnen. Mehr dazu: http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/004080.html Um über den deutschsprachigen Raum hinaus ebenfalls Unterschriften zu sammeln, liegt inzwischen auch eine englische Fassung der Erklärung vor: "Ecumenical Declaration ,Faithfulness to the Gospel and Commitment to the God of Peace'". Diese findet sich hier: http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/004988.html Wir suchen nun dringend Unterstützung bei der Verbreitung der englischsprachigen Fassung. Es würde uns sehr freuen, wenn Menschen und Organisationen mit internationalen Kontakten Werbung für die Erklärung machen würden. Ein Beispiel für ein Anschreiben kann bei uns gegebenenfalls angefordert werden. Vor fünf Jahren, am 27. April 2003, ist Dorothee Sölle gestorben. Immer wieder wird mir schmerzlich bewusst, wie sehr uns ihr streitbares, kämpferisches, unerschrockenes und mutiges gesellschaftspolitisches Wirken fehlt, das geprägt war von der tiefen Überzeugung, dass eine gleichberechtigte, solidarische Weltgemeinschaft möglich ist. Auf unserer Website finden sich zahlreiche Texte von und über Dorothee Sölle: http://www.lebenshaus-alb.de/cgi-bin/cms/mt-view.cgi/1/category/256/ Der dritte weg Wir sehen immer nur zwei Wege sich ducken oder zurückschlagen sich kleinkriegen lassen oder ganz groß herauskommen getreten werden oder treten Jesus du bist einen anderen weg gegangen du hast gekämpft aber nicht mit waffen du hast gelitten aber nicht das unrecht bestätigt du warst gegen gewalt aber nicht mit gewalt Wir sehen immer nur zwei möglichkeiten selber ohne luft sein oder andern die kehle zuhalten angst haben oder angst machen geschlagen werden oder schlagen Du hast eine andere möglichkeit versucht und deine Freunde haben sie weiterentwickelt sie haben sich einsperren lassen sie haben gehungert sie haben spielräume des handelns vergrößert Wir gehen immer die vorgeschriebene bahn wir übernehmen die methoden dieser welt verachtet werden und dann verachten die andern und schließlich uns selber Laßt uns die neuen wege suchen wir brauchen mehr phantasie als ein rüstungsspezialist und mehr gerissenheit als ein waffenhändler und laßt uns die überraschung benutzen und die scham die in den menschen versteckt ist (Dorothee Sölle) Shalom Salaam Pace Ihr / Euer Michael Schmid ----------------------------------------------- Inhaltsübersicht ---------------- I. Artikel :: 01. Seit 22 Jahren eine Mahnung: Tschernobyl :: 02. Die Risiken einer atomaren Welt :: 03. Die Leber des Prometheus: Mit Biomasse gegen den Klimawandel :: 04. Die soziale Innovation, das war das Neue :: 05. Im Bioalkoholfieber: Wenn man doch gleich Wasserstoff ernten könnte :: 06. Hunger-Proteste auf Haiti :: 07. China: Bloß weg vom Pranger :: 08. Feindbild Billiglohnland :: 09. Die militärische Option :: 10. Wie ein Bandenkrieg :: 11. ".... Nämlich den Staat Israel" :: 12. US-Vorwahlfinale: Spiel mit dem Feuer :: 13. Mehdorn ist kein Nazi :: 14. Die SPD sprach von Ku-Klux-Klan :: 15. Afghanistan: Der BND hält Schritt :: 16. Martin Luther King: Vor 40 Jahren ermordet, heute Vorbild für Gewaltfreiheit :: 17. Die Mai-Unruhen: Bruder, zur Sonne :: 18. Kein Heros - Zum 85. Geburtstag von Horst-Eberhard Richter :: 19. Ich bitte um Freiheit für mein Buch II. Hinweise III. Veranstaltungstermine ======================== I. Artikel :: 01. Seit 22 Jahren eine Mahnung: Tschernobyl Vor 22 Jahren ereignete sich in der Ukraine die schlimmste Katastrophe der zivilen Atomkraft - der Super-GAU von Tschernobyl. Die strahlende Reaktorruine stellt noch für Millionen Jahre eine Gefahr dar. Eine dauerhafte Lösung ist nicht in Sicht. Von Sigrid Totz. >> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005001.html :: 02. Die Risiken einer atomaren Welt Im Genfer Palast der Nationen tagt seit 28.04.2008 der Vorbereitungsausschuss für die nächste Überprüfungskonferenz zum Nuklearen Nichtverbreitungsvertrag. In der traditionsreichen "Assembly Hall" werden die 189 Mitgliedstaaten zwei Wochen lang neben organisatorischen Dingen auch die Abrüstung von Nuklearwaffen und die friedliche Verwendung der Atomenergie diskutieren. Der Vertrag erlaubt zwar, die Kernenergie zivil zu nutzen, aber gerade die Stromerzeugung durch Atomkraftwerke ist ambivalent. Von Wolfgang Kötter. >> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005006.html :: 03. Die Leber des Prometheus: Mit Biomasse gegen den Klimawandel Seitdem Reis und andere Nahrungsmittel weltweit knapp und teuer werden, weil die Flächen für den Anbau von Agrartreibstoffen genutzt werden, hat zumindest der Biosprit keine gute Presse mehr. Doch an anderer Stelle ist Biomasse eine sinnvolle Alternative. In der Strom- und Wärmeproduktion ist die Nutzung der Biomasse prinzipiell wünschenswert. Doch was dabei zählt, ist die ökologische Gesamtbilanz. Von Ingrid Wenzl. >> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005004.html :: 04. Die soziale Innovation, das war das Neue Im Gespräch: Die Agrarwissenschaftlerin Marianne Karpenstein über die Erfahrungen mit dem ersten Bioenergiedorf Deutschlands. >> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005002.html :: 05. Im Bioalkoholfieber: Wenn man doch gleich Wasserstoff ernten könnte Jahrtausendelang war Energie vom Acker und vom Wald die hauptsächliche Energiequelle für die menschliche Zivilisation. Warum nicht auch jetzt, da uns Sorgen um Klima und Ölvorräte drücken? Der Grund ist simpel: Während jener Jahrtausende war die Zahl der Menschen auf der Erde zehn bis hundertmal niedriger als heute und der damalige Pro-Kopf-Energieverbrauch lag zehn bis hundertmal unter den Werten der reichen Länder heute. Anders: Gegen Agrotreibstoffe im niedrigen Prozentbereich des derzeitigen Energieverbrauchs ist prinzipiell nichts einzuwenden. Nur bleibt bei einer solchen Größenordnung der Beitrag zum Klimaschutz und zur Schonung der Ölvorräte definitionsgemäß sehr bescheiden. Es sei denn, die Menschheit lernt, den Energieverbrauch drastisch zu senken. Von Ernst Ulrich von Weizsäcker. >> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005017.html :: 06. Hunger-Proteste auf Haiti Die Demonstrationen begannen am 3. April in Le Cayes. Sie richteten sich gegen die steigenden Lebensmittelpreise und breiteten sich über Haiti aus - bis nach Petit-Goagve, Gonaives und Aquin. Am 7. April erreichten sie auch die Hauptstadt Port-au-Prince. Seit vielen Monaten war es zu einem Anstieg der Preise für Grundnahrungsmittel gekommen. Für die Armen war Nahrung zunehmend unerschwinglich geworden. Auf den Straßen wurden Reifen in Brand gesteckt und zu Barrikaden geschichtet. Von Jeb Sprague. >> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005014.html :: 07. China: Bloß weg vom Pranger Pekings Ansage, in den nächsten Tagen werde ein Treffen mit "privaten Vertretern" des Dalai Lama stattfinden, kann der Hinweis auf einen Ausweg aus der aktuellen Tibet-Krise sein. Umstände und Beiwerk lassen aber Zweifel an einem günstigen Ergebnis der Kontakte bestehen. Die chinesische Regierung hat ein Interesse, dem Meinungs-Pranger zu entkommen. Sie empfindet ihn als ungerecht und verweist auf unbestreitbare Aufbauleistungen. Von Karl Grobe. >> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005000.html :: 08. Feindbild Billiglohnland Eine gefährliche Diskrepanz tut sich auf: Rechtsradikales Gedankengut breitet sich weiter aus, mancherorts wachsen die Netzwerke der Rechtsextremen. Und trotzdem ist der Kampf dagegen kein prominentes Thema. Einer der Gründe ist, dass die Warnsysteme, auf welche Medien, politische Apparate und die Öffentlichkeit reagieren, nicht Alarm schlagen. Rechtsradikale setzen auf antikapitalistische Parolen - auch in Betrieben. Gewerkschaften halten dagegen. Von Wolfgang Storz. >> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004998.html :: 09. Die militärische Option Krieg mit Syrien? Frieden mit Syrien? Eine große Militäroperation gegen die Hamas im Gazastreifen? Eine Waffenpause mit der Hamas? Mit ziemlicher Gleichgültigkeit diskutieren unsere Medien diese Fragen, als ob es sich um gleichwertige Optionen handeln würde. Wie ein Mann beim Autohändler, der sich nicht zwischen zwei Modellen entscheiden kann. Das eine ist gut, und das andere ist auch gut. Also welches soll er kaufen? Und keiner schreit auf: Krieg ist der Gipfel der Dummheit. Von Uri Avnery. >> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005003.html :: 10. Wie ein Bandenkrieg Auf beiden Seiten des Zaunes, der den Gazastreifen einschließt, ist ein Krieg der Verzweiflung im Gange. Hamas kämpft gegen die unerträgliche Belagerung, unter welcher der Gazastreifen nun seit vielen Monaten leidet - und das israelische Militär (IDF) ist meistens damit beschäftigt, Hamas-Aktionen zu rächen. Beide Seiten sind damit beschäftigt, Macht und Rache zur Schau zu stellen. Von Gideon Levy. >> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005008.html :: 11. ".... Nämlich den Staat Israel" Jedes Mal, wenn ich wieder einmal die berühmten Worte David Ben-Gurions höre: "Deshalb sind wir hier versammelt ...", muss ich an Issar Barsky denken, einen charmanten jungen Mann, den jüngeren Bruder meiner Freundin. Das letzte Mal trafen wir uns vor dem Speiseraum des Kibbuz Hulda am Freitag den 14. Mai 1948. Einige Tage später fiel er. Deshalb erinnere mich an ihn so, wie er damals war: ein Junge von 19 Jahren, freundlich lächelnd, voller Lebensfreude und Unschuld. Je mehr wir uns jetzt den grandiosen 60-Jahr-Feiern nähern, um so mehr werde ich von der Frage umgetrieben: wenn Issar seine Augen öffnen und uns sehen würde, was würde er über den Staat denken, der offiziell an jenem Tag gegründet worden war? Von Uri Avnery. >> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005015.html :: 12. US-Vorwahlfinale: Spiel mit dem Feuer Hillary Clinton geht Barack Obamas Anhängern gewaltig auf die Nerven. Die Frau gibt einfach nicht auf, obwohl Obama klar mehr Delegiertenstimmen für den Nominierungsparteitag gesammelt hat und - sollte es nicht zu einem politischen Gau kommen - rechnerisch kaum mehr eingeholt werden kann. Aber Hillary Clintons Versuch, Barack Obama zu zerstören, beschwört für die Demokraten den Super-Gau herauf. Von Konrad Ege. >> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005009.html :: 13. Mehdorn ist kein Nazi Der "Zug der Erinnerung", der besonders an die jüdischen Kinder erinnern soll, die von der Bahn in die Vernichtungslager transportiert wurden, ist nur ein Schlag gegen die Privatisierung der Bahn. Von Otto Köhler. >> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005007.html :: 14. Die SPD sprach von Ku-Klux-Klan Über Jahrzehnte hinweg unterhielten die NATO-Partner in Westeuropa so genannte "militärische Parallelstrukturen". Daniele Ganser - er lehrt an der Universität Basel Internationale Zeitgeschichte - hat in seiner Studie NATO´s Secret Armies nachgewiesen, dass diese Formationen oft mit Rechtsextremisten durchsetzt und in terroristische Aktivitäten verstrickt waren. Er stützt sich unter anderem auf Untersuchungen zum italienischen "Gladio"-Netzwerk, dessen Existenz 1990 von Premier Andreotti eingestanden worden war. Im Gespräch: Daniele Ganser über seine Studien zu den Geheimarmeen der NATO und zur terroristischen Seite des Westens. >> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005011.html :: 15. Afghanistan: Der BND hält Schritt Schüsse auf den Präsidenten und ein Trojaner für den Minister. Von Lutz Herden. >> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005018.html :: 16. Martin Luther King: Vor 40 Jahren ermordet, heute Vorbild für Gewaltfreiheit Vor 40 Jahren, am 4. April 1968, ist Martin Luther King ermordet worden. Damit wurde jäh eine Ära beendet, die Mitte der 1950er Jahre im Süden der USA begonnen hatte. Damals wurde der schwarze Pfarrer zum Wortführer und Symbol einer Bürgerrechtsbewegung, die mit Mitteln des gewaltfreien Widerstands gegen die Rassentrennung kämpfte. In seinen letzten Lebensjahren war King zum schärfsten Kritiker des Vietnam-Kriegs geworden. Er rief zur Kriegsdienstverweigerung und zum zivilen Ungehorsam gegen Bundesgesetze auf. Und er thematisierte fortan ständig den Zusammenhang von Rassismus, Armut und Krieg. Von Michael Schmid. >> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005010.html :: 17. Die Mai-Unruhen: Bruder, zur Sonne Bei den Mai-Unruhen 1968 in Paris hoffte auch der spätere FR-Redakteur Karl Grobe auf die große Freiheit - und geriet zwischen die Fronten: auf der einen Seite die Barrikaden der Studenten, auf der anderen die Stöcke der Polizei. Eine Erinnerung an eine Revolte - und ihre Zerschlagung. Von Karl Grobe. >> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005012.html :: 18. Kein Heros - Zum 85. Geburtstag von Horst-Eberhard Richter Am Montag dieser Woche wurde Horst-Eberhard Richter, Psychoanalytiker, Psychosomatiker und Autor zahlreicher Bücher, 85 Jahre alt. Richter ist eine Leitfigur der deutschen Friedensbewegung, seit er sich gegen die Raketen-Stationierung in der Bundesrepublik engagierte: 1981 mit seiner Satire Alle redeten vom Frieden und als Mitgründer der westdeutschen Sektion der Ärzte gegen den Atomkrieg (IPPNW), 1982 als Verfasser der Frankfurter Erklärung gegen jegliche Form der Kriegsvorbereitung. Richters Engagement ist mit seiner psychoanalytischen Forschung eng verwoben, und sie datiert nicht erst von der NATO-Nachrüstung. Von Michael Jäger. >> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005013.html :: 19. Ich bitte um Freiheit für mein Buch "Mir das Buch wegzunehmen, ist dasselbe, wie einem Vater sein Kind wegzunehmen", schrieb der sowjetische Schriftsteller Wassili Grossman inständig 1962 an den Ersten Sekretär des ZK der KPdSU, Nikita Chruschtschow. "Das Buch" war ein epochales Manuskript von mehr als 1.000 Seiten, an dem der Autor zwölf Jahre gearbeitet hatte, um die Bilanz seiner Zeit zu ziehen - die Zeit der Sowjetunion unter Stalin, also seit den dreißiger Jahren, bis zum Kulminationspunkt des Zweiten Weltkrieges, dem Sieg von Stalingrad, dem Anfang vom Ende des nazistischen Alptraums. Von Ekkehart Krippendorff. >> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005016.html ======================== II. Hinweise :: "Ferienpatenschaften" für Kinder und junge Menschen aus den Kriegsgebieten des ehemaligen Jugoslawien und des Nahen Osten Bei der vom Komitee für Grundrechte und Demokratie durchgeführten Aktion "Ferien vom Krieg" begegneten sich seit 1994 etwa 20.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus den Krisen- und Kriegsgebieten des Balkans bzw. des Nahen Ostens zu gemeinsamen Freizeiten. Die besonderen Konfliktursachen in den Kampfgebieten unterscheiden sich jeweils, doch die Eskalation der Gewaltspirale, die Verrohung des Umgangs im privaten und gesellschaftlichen Bereich sowie die Leidensgeschichten von Angst, Demütigungen, Sadismus und Verbrechen an nächsten Angehörigen sind sich ähnlich. In angenehmer Umgebung treffen die Jugendlichen Gleichaltrige von der "anderen Seite", die ähnliche Erschütterungen erleben mussten. Im Sommer 2008 sollen dreihundert Jugendliche aus allen Teilen Bosniens, aus Kroatien und Serbien zu drei gemeinsamen Freizeiten und friedenspädagogischen Workshops ans Mittelmeer eingeladen werden sowie zwei Gruppen albanische und serbische Jugendliche aus dem Kosovo bzw. Südser bien zu gemeinsamen Ferien nach Montenegro. Auf Ferienspiele im Sommer können sich wieder ca. 200 Kinder in Palästina freuen. Da sich die jungen Menschen aus Israel und Palästina (Westbank) nur im Ausland treffen können, selbst wenn sie in Nachbargemeinden leben, sind diese Begegnungen mit Flugkosten verbunden und entsprechend teuer. Im Sommer 2008, bei hoffentlich gleichbleibender Spendenbereitschaft, ca. 180 junge Menschen aus dem Nahen Osten nach Deutschland einladen, darunter wieder eine Frauengruppe. Bitte unterstützen Sie diese beispielhafte friedenspolitische Praxis und übernehmen Sie eine "Ferienpatenschaft" von 130 ?. Mehr >> http://www.grundrechtekomitee.de/ub_showarticle.php?articleID=269 und http://www.ferien-vom-krieg.de/ :: Deutschsprachige Online-Ausgabe: 1000 FriedensFrauen Weltweit Ein neues Internetportal lädt Sie dazu ein, in deutscher Sprache 1000 Frauen und ihre unterschiedliche Friedensarbeit kennen zu lernen. Die Nutzer können gezielt suchen oder einfach nur blättern und sich überraschen lassen; sie können sich an Ländern, an Regionen oder an Themen orientieren. Eine Reihe von Begleittexten machen Sie näer mit dem Projekt vertraut. Im Jahr 2005 wurden diese Porträts und zahlreiche begleitende Texte im Band "1000 PeaceWomen Across the Globe" in englischer Sprache im Schweizer Kontrast Verlag erstmals veröffentlicht. Die deutsche Fassung findet sich auf der untengenannten Webseite. Hinter der symbolischen Zahl 1000 stehen viele weitere ungenannte Frauen. Das Engagement der FriedensFrauen, ihr Mut, ihre Kreativität, ihr unbeirrbarer Einsatz für Gerechtigkeit und Frieden im umfassendsten Sinn überall auf der Welt werden so plastisch greifbar. Es ist das Ziel der Herausgeber, auf diese Weise Vernetzung und Unterstützung anzuregen. Diese und andere Frie densFrauen können als Expertinnen befragt und an die Friedenstische zu den Verhandlungen eingeladen werden. So erfährt ihre Arbeit die Wertschätzung, die sie verdient. Zur deutschen Online-Ausgabe von 1000 FriedensFrauen Weltweit >> http://buchdeutsch.1000peacewomen.org/ :: Neu erschienen: Broschüre "Beiträge und Aktionen gegen Rekrutierung" Im Juli 2008 soll der deutsche Militäreinsatz in Afghanistan erneut ausgeweitet werden. Damit setzt die deutsche Regierung die schrittweise Ausweitung der Militäreinsätze fort. Um Freiwillige und Spezialisten für diese Einsätze zu finden, geht die Bundeswehr in die Offensive. Sie wirbt nicht nur intensiv auf Markplätzen, bei Messen oder bei Jugendtreffen. Sie hat auch die Beratung über "Jobs bei der Bundeswehr" aktiviert und ist jetzt regelmäßig in Arbeitsämtern und Rathäusern zu finden. Allerdings wird dies zunehmend begleitet durch Antirekrutierungsaktionen, mit denen sowohl deutlich gemacht wird, dass die Bundeswehr eine Ausbildung zum Töten anbietet. Zum anderen werden bei den Aktionen die weltweiten Kriegseinsätze der Bundeswehr thematisiert. Connection e.V. und das DFG-VK Bildungswerk Hessen nehmen dies zum Anlass, ein Seminar zu dokumentieren, das im März 2008 durchgeführt wurde, um die Aktivitäten gegen die Militärpolitik und insbesondere gegen die Rekrutierung der Bu ndeswehr zu stärken. Die Broschüre erschien im Mai 2008. Auszüge sind zu finden unter http://www.Connection-eV.de/Inhaltsverz/anti_rekr08_frm.html ======================== III. Veranstaltungstermine :: 06.05.2008 - 19.00 Uhr im IG-Metall-Saal Erlangen: "Verhandeln statt schießen - Afghanistan-Krieg beenden" Podiumsdiskussion mit Einleitungs-Referat von Christoph Hörstel. Moderation: Sabine Schiffer (Institut für Medienverantwortung). Vertreter der Erlanger Parteien sind angefragt. VA: DFG-VK Erlangen und Erlanger Bündnis für den Frieden; gefördert vom Kultur- und Freizeitamt Erlangen und dem Helmut Michael Vogel Bildungswerk der DFG-VK Bayern. Mehr >> http://www.schritte-zur-abruestung.de/2008/afghanistan-01.htm :: 07.05.2008 - 19.30 Uhr im Kleihues-Bau in Kornwestheim: "Verhandeln statt schießen - Afghanistan-Krieg beenden" Podiumsdiskussion mit Christoph Hörstel und Monty Schädel. VA: DFG-VK Ludwigsburg, Kornwestheimer Initiative für Frieden und Gerechtigkeit. Mehr >> http://www.schritte-zur-abruestung.de/2008/afghanistan-01.htm :: 07./08.05.2008 in Tübingen: 20 Jahre Kultur des Friedens Vor 20 Jahren kamen am 8. Mai 1988, Jahrestag der Befreiung von Faschismus und Krieg, in Tübingen viele interessante Menschen, KünstlerInnen, WissenschaftlerInnen, FriedensaktivistInnen zusammen u.a. Mikis Theodorakis, Tschingis Aitmatow, Christa Wolf, Walter Jens, Karola Bloch, Jakob von Uexküll, Robert Jungk, um die Idee einer "Kultur des Friedens" aus der Taufe zu heben. Daraus entstand die Gesellschaft Kultur des Friedens, die im Laufe der Jahre in vielen Krisen- und Kriegsregionen und hier vor Ort aktiv war und weiterhin ist. Überall konnten mutige Menschen und HoffnungsträgerInnen inmitten von Krieg und Gewalt getroffen und versucht werden, diese weltweiten Beispiele einer Kultur des Friedens sichtbar zu machen und weiterzutragen - mit brennender Geduld. unterstützt. Für den 7. und 8. Mai 2008 sind Veranstaltungen geplant u.a. mit Hans-Peter Dürr, Konstantin Wecker, Felicia Langer, Eugen Drewermann u.v.a. Mehr unter >> http://www.kulturdesfriedens.de/ter.htm :: 08.05.2008 - 20.00 Uhr im Kath. Gemeindehaus St.Ulrich in Kirchheim/Teck: "Verhandeln statt schießen - Afghanistan-Krieg beenden" Podiumsdiskussion mit Christoph Hörstel und Monty Schädel Kirchheim/Teck, Lindachallee. VA: Amnesty International, Arbeitskreis Asyl, IG-Metall Esslingen, Pax Christi (jeweils Gruppe Kirchheim/Teck), Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen(DFG-VK) Neckar-Fils, Friedensinitiative Kirchheim/Teck, GEW Kreisverband Esslingen-Nürtingen >> http://www.schritte-zur-abruestung.de/2008/afghanistan-01.htm :: 09.05.2008 - 19.00 Uhr im Gewerkschaftshaus Freiburg: "Verhandeln statt schießen - Afghanistan-Krieg beenden" Referat Christoph Hörstel mit anschl. Diskussion. VA: DFG-VK Freiburg, Friedensplenum Freiburg. Mehr >> http://www.schritte-zur-abruestung.de/2008/afghanistan-01.htm :: 15.05.2008 im Theologischen Zentrum in Braunschweig: Dem Glauben Öffentlichkeit geben. Dietrich Bonhoeffer als Herausforderung zu verantwortlichem Glauben, Denken und Handeln Begegnungsabend aus Anlass des 25jährigen Jubiläums des Dietrich-Bonhoeffer-Vereins (dbv). Der Dietrich-Bonhoeffer-Verein (dbv) wurde am 15. Mai 1983 in Stadtlauringen auf einer Tagung der Evangelischen Hochschulgemeinde bei der Hochschule der Bundeswehr München gegründet. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Wahrnehmung christlicher Verantwortung in Kirche und Gesellschaft zu fördern. Die Mitglieder, Freundinnen und Freunde des Vereins sehen in dem Leben und Werk Dietrich Bonhoeffers eine unverändert gültige, in die Zukunft weisende Herausforderung zu verantwortlichem Glauben, Denken und Handeln. Der Verein begeht sein 25jähriges Jubiläum mit einem Begegnungsabend am Gründungstag (Donnerstag, 15. Mai) und mit einer anschließenden Tagung (Freitag bis Sonntag, 16.-18. Mai) in den Räumen der Universität Braunschweig. VA: dbv und Evangelisch-lutherische Landeskirche in Braunschweig. Programm >> http://www.dietrich-bonhoeffer-verein.de/html/ :: 16.-18.05.2008 - Zechlinerhütte, Ferieninsel Tietzowsee: Aktionstraining der Kampagne "Bomben nein - wir gehen rein" Bundesverteidigungsminister Jung hat deutlich gemacht: Die Bundesregierung will das Bombodrom. Gerichtliche Auseinandersetzungen können die militärische Nutzung weiter verzögern, aber letztlich kann nur eine politische Entscheidung dazu führen, dass dieses Militärprojekt aufgegeben wird. Im Rahmen der Kampagne "Bomben nein - wir gehen rein" haben bereits über 2800 Menschen erklärt, dass sie, sollte es zum Übungsbeginn kommen, das Bombodrom-Gelände betreten werden, um die Bombenabwürfe durch ihre Anwesenheit zu behindern. Dafür wird ein Aktionstraining angeboten. Infos und Anmeldung zum Training: Sichelschmiede, E-Mail: info@sichelschmiede.org, Internet >> http://www.bombennein.de :: 17.05.2008 - 19.30 Uhr St. Katharinen-Kirche in Braunschweig: "Liedoratorium Dietrich Bonhoeffer" in Braunschweig Im "Liedoratorium Dietrich Bonhoeffer" wird der Lebensweg Bonhoeffers bis zu seiner Hinrichtung einen Monat vor Kriegsende musikalisch nachgezeichnet. Die Musik stammt von Matthias Nagel, den Text gestaltete Dieter Stork in Anlehnung an Texte Bonhoeffers. Neben Kathrin Reinhardt vom Staatstheater Braunschweig als Sprecherin wirken der Auctor Chor e. V. (Leitung: Jacqueline Treichler) und das CJD Orchester Braunschweig mit. Die Leitung hat Josef Ziga. Karten für das Konzert (? 10,00/erm. ? 5,00) sind an der Abendkasse in der Katharinen-Kirche erhältlich. Die Aufführung des Liedoratoriums findet im Rahmen des 25jährigen Jubiläums des Dietrich-Bonhoeffer-Vereins (dbv) statt, das vom 15.-18.05.2008 in Braunschweig begangen wird. Auskünfte zum Liedoratorium: Kirchenmusikdirektor Claus-Eduard Hecker, E-Mail: LKMD@lk-bs.de ; Auskünfte zum dbv-Jubiläum: Dr. Karl Martin, E-Mail: karl.martin@dietrich-bonhoeffer-verein.de; Internet http://www.dietrich-bonhoeffer-verein.de :: 30.05.-01.06.2008 - Jugendherberge Kassel: Studientagung "Vorrang - Nachrang - kein Rang? Gewaltverzicht und politische Praxis" Ullrich Hahn, Vorsitzender des Internationalen Versöhnungsbundes Deutscher Zweig, hat im Mai 2007 seine zehn Thesen "Vorrangig oder ausschließlich? Thesen zum Gewaltverzicht" veröffentlicht, die vielfach verbreitet und kommentiert wurden. Er bezieht sich in seiner Einleitung u.a. auf den Titel des AGDF Projekts "Vorrangige Option: Gewaltfreiheit!" und die vom BSV initiierte Kampagne "Vorrang für Zivil". In der durch die Thesen ausgelösten Diskussion geht es u.a. um grundsätzliche Fragen wie das Menschenbild und Politikverständnis von Pazifist/innen sowie um politische Handlungsstrategien. Die Thesen von Ullrich Hahn, die einen Konflikt aufzeigen, bieten die Chance, die Differenzen (wieder) aufzugreifen und dadurch wichtige Anregungen für die Praxis zu gewinnen. Ziel der Studientagung ist insbesondere eine gemeinsame Basis schaffen für politisches Handeln in der Friedensbewegung (und Differenzen bewusst zu machen) und gemeinsam ethische Grundlagen und Kriterien für politisches Handeln zu formulieren. Rückmeldung bis zum 02. Mai an die AGDF-Geschäftsstelle, E-Mail agdf@friedensdienst.de :: 30.05.- 01.06.2008 - Evang. Akadamie Bad Boll: Olympia der Unterdrückung. China und die Menschenrechte Das offizielle China lässt sich zur Olympiade feiern. Doch stellt es Rekorde auf, wenn es um Verletzungen der Menschenrechte geht: Todesstrafen, Besetzung Tibets, Ausschaltung jeglicher Opposition. In der Tagung kommen jene zur Sprache, die nicht auf dem Siegertreppchen stehen. Mehr >> http://www.ev-akademie-boll.de/Programm.programm.0.html :: 06.-07.06.2008 - Würzburg: Der andere Sudan - Solidaritätsarbeit zusammen mit Friedensakteuren vor Ort Kaum beachtet von der Öffentlichkeit hat sich im Sudan ein aktives Netzwerk zivilgesellschaftlicher Organisationen entwickelt, die sich für einen demokratischen und friedlichen Wandel im Sudan einsetzen. Sie wollen den Friedenprozess umsetzen, dem Land ein neues Gesicht geben und Gewalt und Diktatur überwinden. Hierzu brauchen sie internationale Solidarität und Unterstützung, denn noch sind die Hardliner an der Macht und der Frieden steht auf wackeligen Beinen. Nicht nur Blauhelme und Nothilfe sind gefragt, sondern eine aktive Zusammenarbeit und Solidarität mit der lokalen Zivilgesellschaft. Wie kann Zivilgesellschaft in Deutschland den Friedensprozess im Sudan unterstützten? Welche Projektpartner bieten sich an? Wie kann Solidaritätsarbeit gestaltet und aufgebaut werden? ReferentInnen: Yousif Badawi, Miriam Krämer, Jürgen Menzel, Moses Monday John, Achmed Musa, Claudia Steiner. VA: Act for Transformation in Kooperation mit dem Weltladen Würzburg. Anmeldekontakt Weitere Infos und Anmeldung unter eMail: info@act4transformation.net bzw. http://www.act4transformation.net :: 07./08.06.2008 in Hannover: "Dem Frieden eine Chance - Truppen raus aus Afghanistan!" Internationaler Afghanistan-Kongress mit Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland, mit Betroffenen aus Afghanistan, mit Kriegsverweigerern und FriedensaktivistInnen aus Europa und Übersee soll den Unwahrheiten und Verdrehungen der herrschenden Politik von Washington bis Berlin entgegen getreten und dem weltweiten Widerstand gegen den Krieg eine Stimme verliehen werden. Der Kongress wird getragen von: Afghanisches Kultur- und Kommunikationszentrum Berlin, Antimilitaristischer Arbeitskreis Hannover, Attac Deutschland, Bundesausschuss Friedensratschlag, DFG-VK, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Landesverband Niedersachsen, Kooperation für den Frieden, IALANA, Friedensbüro Hannover, Friedens- und Zukunftswerkstatt, IG Metall Verbindungsbüro Soziale Bewegungen. Kontaktadresse: Afghanistankongress c/o IALANA, E-Mail: kontakt@afghanistan-kongress.de, Mehr >> http://www.afghanistan-kongress.de/ :: 13.-15.06.2008 in Evang. Akademie Bad Boll: Pilger, Geldgeber und Bündnispartner? Kirchen im Israel/Palästina-Konflikt Die Deutsche Bischofskonferenz und der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland haben sich im vergangenen Jahr vor Ort über die Situation im Heiligen Land informiert. Wie stellen sie sich zum Programm des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), das auf ein Ende der Besetzung zielt? Welchen Stellenwert hat die "Gemeinsame Initiative humanitäres Völkerrecht Nahost" in den beiden Kirchen? Außerdem eingeladen sind Referentinnen und Referenten aus Israel und Palästina. So stellen wir Ihnen die jüdische Initiative Zochrot vor, die an die vor und nach der israelischen Staatsgründung zerstörten palästinensischen Dörfer und Stadtteile erinnert. Des weiteren wird die befreiungstheologische Initiative Sabeel den Israel/Palästina-Konflikt aus christlich-palästinensischer Sicht beleuchten. Die Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch mit Simultanübersetzung im Plenum. Mehr >> http://www.ev-akademie-boll.de/Programm.programm.0.html :: 27.-29.06.2008 - Evang. Akademie Bad Boll: "Das Maß des Friedens ist der Frieden selbst". Konstruktiver Pazifismus im 21. Jahrhundert Im Pazifismus gab es immer zwei Orientierungen. Die in der Öffentlichkeit prominenteste war der Anti-Militarismus - mit dem Slogan "Die Waffen nieder!". Weniger publikumswirksam, aber langfristig ebenso bedeutungsvoll waren und sind jene Versuche, die jenseits aller berechtigten Kritik zu einer positiven Friedensperspektive gelangen wollen. Es gilt weniger, die den Frieden verhindernden Strukturen und Verhaltensweisen abzubauen. Vielmehr sollte es ein besonderes Anliegen von Pazifismus sein, Bedingungen aufzuzeigen, die friedensförderlich sind und einen dauerhaften, also nachhaltigen Frieden bewirken. Auf der Tagung werden Ansätze und Aspekte dieser Aufbauperspektive resümiert und praktische Beispiele vorgestellt. Mit Horst-Eberhard Richter, Wolfram Wette, Knut Krusewitz, Andreas Zumach und anderen. VA: Evang. Akademie Bad Boll + Ohne Rüstung Leben. Mehr >> http://www.ev-akademie-boll.de/Programm.programm.0.html :: 06.07.2008, 11.00 - 13.00 Uhr Bonhoeffer-Haus in Karlsruhe: Verhandeln statt schießen - Afghanistan-Krieg beenden! Streitgespräch zwischen den Bundestagsabgeordneten Rainer Arnold (Kirchheim), Verteidigungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion und Heike Hänsel (Tübingen), Entwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke und DFG-VK-Mitglied. Eine Veranstaltung des Landesverbandes Baden-Württemberg der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen mit Unterstützung von: Arbeitsstelle Frieden (Evang. Landeskirche Baden), Evangelische Studierendengemeinde, Forum für Gesellschaftlichen Frieden, Friedensbündnis Karlsruhe, Internationaler Versöhnungsbund, Werkstatt für Gewaltfreie Aktion. Kontakt : Sonnhild und Ulli Thiel, Alberichstr. 9, 76185 Karlsruhe, Tel. 0721-552270 eMail: suthiel@t-online.de ----------- Weitere Termine finden sich u.a.: :: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/ :: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108 :: Attac >> http://www.attac.de/termine/index.php Diese E-Mail wurde klimafreundlich und atomstromfrei erzeugt >> http://www.stromrebellen.de -- Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V., Bubenhofenstr. 3, 72501 Gammertingen, Tel. 07574-2862, E-Mail info@lebenshaus-alb.de, Internet www.lebenshaus-alb.de Eine Anmerkung in eigener Sache: Da unsere Friedens- und Menschenrechtsarbeit Geld kostet und es keinerlei Zuschüsse gibt, bitten wir um Spenden: Lebenshaus Schwäbische Alb e.V., Konto-Nummer 802 333 4800, GLS Gemeinschaftsbank eG, BLZ 430 609 67 (Internationalae Bankverbindung: IBAN: DE36430609678023334800, BIC: GENODEM1GLS). Spendenbestätigung wird ab 25 ? automatisch zugestellt, ansonsten auf Anforderung - ErstspenderInnen bitte unbedingt Anschrift angeben!. Danke!!! 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