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Attac-Logo

für eine solidarische Weltwirtschaft
gegen neoliberale Globalisierung

Globalisierung ist kein Schicksal - eine andere Welt ist möglich!
Attac verbindet Menschen und Organisationen, die für soziale und ökologische Gerechtigkeit im Globalisierungsprozess streiten. Mit ca. 90.000 Mitgliedern in 50 Ländern ist Attac ein wichtiger Teil der globalisierungskritischen Bewegung. Attac wurde 1998 in Frankreich gegründet. Seit Anfang 2000 gibt es Attac auch in Deutschland als ein breites gesellschaftliches Bündnis, das vom BUND über ver.di und Pax Christi bis zu kapitalismuskritischen Gruppen reicht.
ATTAC

 

 

 

 

 

 

 

Die viel geäusserte Hoffnung, dass die Globalisierung weltweit Wohlstand schafft, hat sich bisher nicht bewahrheitet: 1,2 Mrd. Menschen lebten 1998
unter der Armutsgrenze.
VENRO stellt die Globalisierung in ihrer heutigen Form auf den Prüfstand. Wie wirkt sie sich aktuell aus - im Norden wie im Süden? Und: welche Gestaltungsmöglichkeiten gibt es?
VENRO ist ein freiwilliger Zusammenschluss von rund 100 deutschen Nicht-Regierungsorganisationen (NRO), von denen die meisten bundesweit tätig sind. Lokale Initiativen werden in dem Verband durch die NRO-Landesnetzwerke repräsentiert, die ebenfalls VENRO-Mitglieder sind und etwa 2000 große, mittlere und kleine NRO vertreten.

Die VENRO-Mitglieder sind private und kirchliche Träger der Entwicklungszusammenarbeit, der Nothilfe sowie der entwicklungspolitischen Bildungs-, Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit.

Sie alle tragen im Rahmen ihrer jeweiligen spezifischen Aufgabenfelder zur Verwirklichung der Verbandsziele bei. Die VENRO-Mitglieder prägen in ihrer Vielfalt das Profil des Dachverbandes. Grundlage der Zusammenarbeit ist die Achtung der Autonomie der einzelnen Mitgliedsorganisationen.

Entwicklungspolitische NRO sind ein wichtiger Bestandteil der Zivilgesellschaft. Sie erheben Einspruch und mischen sich ein, setzen auf Dialog und Kooperation. In den NRO formieren sich Verantwortungsbewusstsein und Engagement von Bürgerinnen und Bürgern, das in hohem Maße ehrenamtlich geleistet wird.
 

 VENRO
 

 

 

 

Globalismus -

die Ideologie des Neoliberalismus

Zitierte Auszüge:

"Die Konfusion ist so groß, dass ich mich damit begnügen möchte, eine Unterscheidung vorzuschlagen, die vielleicht den Bedeutungsdschungel etwas lichten hilft. Es ist die Unterscheidung zwischen Globalismus einerseits und Globalisierung und Globalität andererseits. Darauf greife ich auf Anregung aus der angelsächsischen Diskussion zurück. Globalismus meint die Ideologie des Neoliberalismus, die Ideologie der Weltmarktherrschaft. Sie wird als monokausal ökonomistisch unterstellt. Dadurch wird die Vieldimensionalität der Globalisierungsfragen auf eine Dimension, nämlich die wirtschaftliche Dimension, die auch noch linear gedacht wird, also im sinne einer immer weiteren Steigerung der Abhängigkeiten. Alle anderen Dimensionen - ökologische, kulturelle oder politische Globalisierung - werden nur, wenn überhaupt, in der unterstellten Dominanz der wirtschaftlichen Globalisierung thematisiert.

Das Seltsame ist, dass dieser Globalismus nicht nur nachweisbar falsch ist, sondern dass er auch noch seine Gegner in seinen Bann zieht. Daher gibt es nicht nur einen positiven, sondern auch einen negativen Globalismus, der, weil er von der Dominanz des Weltmarktes überzeugt ist, in die verschiedenen Formen des Protektionismus flüchtet - in den schwarzen, roten oder grünen Protektionismus. Es gibt sogar eine Art negatorischen Globalismus, der besonders im links-nostalgischen Milieu sehr verbreitet ist und auf Globalisierung prinzipiell mit Skeptizismus reagiert. Das Globalisierungsphänomen gilt hier nur als reines Wortgeklappere oder als reiner Wortnebel und hat keinen realen Gehalt. Das ist ein radikaler Globalisierungsskeptizismus, der letzten Endes auch von der Fiktion des Globalismus ausgeht und sagt, dass es dieses Phänomen nicht gibt, weswegen es auch so etwas wie Globalisierung und Globalität nicht gibt. Ich glaube, die Gefahr des Globalismus ist, dass man sehr monokausal denkt und sich dann auch noch auf eine Dimension beschränkt, die in sich äußerst fragwürdig ist, nämlich die wirtschaftliche Dimension. Zugleich werden die ganzen Dimensionen, in denen die Globalisierung sehr viel mehr ausgearbeitet sind, also ökologische, kulturelle und politische Globalisierung, verkannt. "

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Globalismus - die Ideologie des Neoliberalismus


Die sich verschärfende globale Armut ist der "tiefste Grund" für eine Gefährdung des Weltfrieden......

"Tödliche Gefahr für die Nichthabenden"

 hier ein Kommentar eines ewig Gestrigen Neoliberalen Motto: "Gier, Hass, Verblendung"

Was versteht man unter Globalisierung?
 

 

 

 

 

 

 

Argumente gegen die westliche Vorstellung von Globalisierung?

 

Da wo es schwarz blinkt, verhungern  Menschen. Täglich!

 

 

 

 

  Denkanstoss?

Frieden durch Globalisierung

und Verzicht auf Selektion
  

Eine Gefährdung des Friedens entsteht meist durch Ungleichgewichte innerhalb und ausserhalb des Menschen in wechselseitiger Wirkung. Globalisierung ist ein Prozess weltweiten Zusammenwachsens und wird derzeit vorwiegend in technischen und wirtschaftlichen Bereichen betrieben. Von manchen als Bedrohung empfunden ist der Prozess der Globalisierung im Grunde ein selektives Nachvollziehen der naturgegeben - nur zu wenig bewussten - Globalität. Selektion bedeutet Auswahl und hat seinen negativen Sinngehalt nicht nur in der Erinnerung an Auschwitz. Grundlegende negative Auswirkungen von Selektionen auf den Frieden gehen auch heute noch tagtäglich von Handlungen aus, die eigentlich dem Frieden dienen sollen: von religiös-konfessionellen und ethnischen Festlegungen durch Taufe, Beschneidung und Indoktrination. Die überwiegende Zahl der Konflikte zwischen Bevölkerungsgruppen haben ihre Auslöser in verschiedenartigen religiös-konfessionellen oder/und ethnischen Identifikationen.

Es ist demnach dringend geboten, dem Wachstum an Technik, Wirtschaft, Weltbevölkerung und an Konflikten ein solches an Menschlichkeit folgen zu lassen. Ein weiteres Beschränken auf die Behandlung der Symptome von Konflikten wird allein schon aus Kostengründen immer schwieriger. Schliesslich lässt es sich nicht leugnen, dass die Menschheit - insgesamt gesehen - sich faktisch auf dem ethischen Stand eines Bakterienstammes befindet, der sich solange vermehrt, bis seine Lebensgrundlagen verbraucht sind. Dieses Verhalten mag von der Natur aus - wiederum insgesamt gesehen - durchaus natürlich sein, ob es den von der Natur her dem Menschen gegebenen Möglichkeiten entspricht, ob es menschenwürdig ist, das ist allerdings fraglich.

Es würde eher der Würde des Menschen entsprechen, wenn er sich mehr als bisher bewusst machte und entsprechend handelte, dass er ein Teil dieses Globus und für diesen mitverantwortlich ist; dass Globalisierung eine Tendenz zur Ganzheitlichkeit ist und demnach auch die geistigen Grundlagen des Menschseins betrifft. Nachdem immer mehr von der einen Welt, von der einen Menschheit, vom Abbau der Ländergrenzen und Handelsbeschränkungen und sogar von einem Welt-Ethos gesprochen wird, da ist es nicht mehr als recht und billig, auch die Gebiete von Religion und Kultur einer Globalisierung zu öffnen. Hier wären so manche Tabus abzubauen, zumal da nicht selten die Worte Wahrheit und Wahrhaftigkeit gebraucht werden. In den Bereichen Religion und Kultur werden allgemein Traditionen gepflegt, die sowohl einer ganzheitlichen Entwicklung der individuellen Persönlichkeit, als auch der von Gesellschaften - von der Menschheit ganz zu schweigen - völlig entgegenstehen.

Nach einem allgemein anerkannten Psychoanalytiker könnte der Mensch echt religiöser Kulturen vielleicht mit einem Kind von acht Jahren verglichen werden, das einen Vater als Retter braucht, das jedoch angefangen hat, die Lehren und Prinzipien des Vaters in sein Leben zu übernehmen. Der zeitgenössische Mensch jedoch würde einem Kind von drei Jahren ähneln, das nach dem Vater ruft, wenn es ihn braucht, und sonst zufrieden ist, wenn es spielen kann.

Wenn wir die Zukunft unserer Kinder nicht verspielen wollen, dann müssen wir dafür sorgen, dass wir nicht nur körperlich erwachsen werden, sondern auch ethisch, dass wir ab- und ausgrenzende Identifizierungen überwinden und auf trennende Bekenntnisse wie Christentum, Judentum, Deutschtum usw. verzichten, dass wir uns zum alle Menschen dieser Welt vereinenden, verantwortlichen Menschentum bekennen, zum Humanismus. Die vermeintlich tiefen Antworten der Religionen sind transzendierte säkulare Wert- und Moralvorstellungen, die in allen Religionen und Weltanschauungen als das wesentlich und naturgegeben Menschliche enthalten sind. Eltern - in Nordirland, Jugoslawien, Israel und anderswo - die nicht wollen, dass ihre Kinder sich später gegenseitig umbringen, sollten diese nicht zu religiösen und ethnischen Separatisten erziehen, sondern zu humanistischen Weltbürgern. Eine Identität, die den Frieden erhält und Anfeindungen standhält beruht nicht auf selektierenden und stellvertretenden, sondern ganzheitlichen und unmittelbaren Rückbindungen an das Weltganze, bestehend aus menschlicher Gemeinschaft und der sie tragenden Natur.

Rudolf Kuhr

 

Humanismus ist unter den Religionen, Konfessionen, Weltanschauungen
und sonstigen geistigen Rückbindungen diejenige ethische Orientierung,
deren Name bereits den direkten Weg und das eigentliche Ziel sinnvollen
Handelns enthält und deren Massstäbe real, plausibel und wissenschaftlich
haltbar begründet sind.

 hier gefunden:

http://home.t-online.de/home/humanist.aktion/

   " da meine ich, das gilt nicht für alle sog. Humanisten. Denn auf deren Webseiten ist oft Hass gegen Andersdenkende zu erkennen......."

 

 

 

Sathinakoses-Nagapradipa Foundation, A Buddhist View from Below.

Förderung der Gewaltfreiheit und Schutz der Menschenrechte 
Jeden Tag verhungern 40.000 Menschen in einer Welt, wo Nahrung im Überfluss vorhanden ist. Das Weltwirtschaftsystem bereichert ein paar Wenige, während jeden Tag mehr und mehr Menschen in die Armut gedrängt werden. Das Problem ist, dass strukturelle Gewalt schwierig zu erkennen ist. Viele Menschen verleugnen sie, in dem sie sagen, so sind die Dinge nun mal oder es gibt keine Alternativen. Viele Menschen lehnen auf ähnliche Weise die Gewaltlosigkeit ab, weil sie nicht im Stande sind, sich vorzustellen, dass sie wirksam genutzt werden kann, da sie nicht die gleichen Schlagzeilen erzeugt wie die Gewalt. Viele Menschen verstehen nicht, dass Gewaltlosigkeit eine Lösung sein kann. 

mehr :http://www.buddhanetz.org/texte/rothberg.htm

 

Korruption  nicht nur bei uns in D:

http://www.globalwitness.org/

 

 

Globale Welt II