
| Jahr |
Wichtige Ereignisse im Theravada Buddhismus |
| 383 vor Chr. |
Der Zweite Rat (Konzil) versammelt sich in Vesali, um umstrittene Punkte des Vinaya zu besprechen. Die erste Spaltung der Sangha geschieht, die Mahasanghika Schule trennt sich von den Traditionalisten den Sthaviravadins . Es geht um die Frage der Mahasanghika's ob die Suttas und das Vinaya bereits als endgültig feststehend gilt. Diese Spaltung kennzeichnet die ersten Anfänge, des Mahayana Buddhismus. |
| 250 vor Chr.. | Es wird ein
Konzil von König Asoka eingesetzt
das in Pataliputra (Indien) tagt. Es wird heftig gestritten. Die
Spaltung vertieft sich. Es entstehen die Sarvastivadin und Vibhajjavadin
Sekten. Das Abhidhamma Pitaka wird dem Rat, mit zusätzlichen Teilen des
Khuddaka Nikaya vorgetragen.
Das moderne Pali Tipitaka ist jetzt wesentlich vollendet. |
| 247 vor Chr. | König Asoka
sendet seinen Sohn, Ven. Mahinda, mit einer Abordnung, nach Sri Lanka um
den Buddhismus dort einzuführen. König ist dort Devanampiya Tissa.
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| 240 vor Chr. | Ven.
Mahinda gründet das Mahavihara (Grosses Kloster) von Anuradhapura, auf Sri
Lanka. Die Vibhajjavadin Gemeinde, die jetzt dort lebt, wird bekannt als
der Theravada-Buddhismus. Mahinda's Schwester, Ven. Sanghamitta, kommt in
Sri Lanka mit einem Teil vom Original Bodhi Baum in Sri Lanka an, und
gründet das Bhikkhuni-Sangha (Nonnen) in Sri Lanka. |
| 100 nach Chr.. |
Spaltungsversuche in Sri Lanka zeigen das Bedürfnis auf, dass es einer
geschriebenen Fassung des Tipitaka für die Buddhisten bedarf. Vattagamani
versammelt einen Vierten Rat, in dem 500 Rezitatoren und Schreiber des
Mahavihara
und des Pali Tipitaka zusammenkommen. Zum erstenmal wird, alles auf
Palm-Blättern notiert. Theravada Buddhismus nun auch in Burma und
Zentralem Thailand
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| 200 | Buddhistische klösterliche Universität in Nalanda, Indien; ein Welt Zentrum buddhistischer Studien für über 1,000 Jahre. |
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425
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Ven.
Buddhaghosa kollationiert die verschiedenen Singhalesischen Kommentare des
jetzigen Palikanon.
Es entsteht Maha Atthakatha (Grosser Kommentar) - und übersetzt
seine Arbeit in Pali. Nun wird den singhalesischen buddhistischen
Gelehrten das ganze Werk verfügbar
gemacht, sowie der ganzen Welt der Theravadins. Buddhaghosa verfasst nun
das Visuddhimagga (Der Pfad von Reinheit) , das später ein
Klassiker der buddhistischen Lehren wird, es beruft sich ausschliesslich
auf die ursprüngliche Lehre des Buddha. |
| ? | Dhammapala verfasst Kommentare für weitere Teile des Kanons, die von Buddhaghosa noch nicht beachtet wurden. (wie z.B. das Udana, Itivuttaka, Theragatha, und Therigatha |
| 1050 |
Die Bhikkhu und Bhikkhuni Gemeinden in Anuradhapura sterben
aus, Folgen von Invasionen im Süden Indiens. |
| 1070 |
Bhikkhus aus nichtbuddhistischen Provinzen in Indien kommen
in Polonnaruwa, Sri Lanka an, um die Theravada Ordination wieder
einzusetzen. |
| 1164 |
Polonnaruwa wird durch fremde Invasion zerstört. Mit der
Lenkung von zwei Mönchen von einem Wald-Zweig der Mahavihara Sekte - Vens.
Mahakassapa und Sariputta dem damaligen König, gelingt es, die diversen
Sekten wieder zu vereinen. |
| 1236 |
Bhikkhus von Kancipuram, Indien, kommen in Sri Lanka an, um die Theravada
Ordinations-Linie wieder zu beleben. |
| 1279 |
Letztes
Beweismaterial eines Theravada Bhikkhuni Nonnenkloster (in Burma). |
| 1287 |
In Burma plünderten
Mongolen-Eindringlinge; der Rückgang des Theravada-Buddhismus
beginnt. |
| 13.te Jhd. | Eine Wald – basierte Mönchslinie aus Sri Lanka kommt in Burma und Thailand an. Theravada breitet sich in Laos aus. Thailändische Theravada Klöster erscheinen in Kambodscha, noch bevor die Thailänder ihre Unabhängigkeit von den Khmers erhalten. |
| 1753 |
König Kirti Sri Rajasinha fördert Bhikkhus, sie halten sich
im thailändischen Hof auf, um die Bhikkhu Ordinations-Linie
wiedereinzusetzen, die in Sri Lanka
fast ausgestorben war. Dieses ist der Ursprung des Siam Nikaya. |
| 1777 |
König Rama,
Gründer der aktuellen Dynastie in Thailand, erhält Kopien des Tipitaka aus
Sri Lanka und sponsert einen Rat, um die Thailändische Version des
Tipitaka zu vereinheitlichen. Diese werden im ganzen Land verbreitet. |
| 1803 |
Sri Lanka Mönche wanderten in Burma ein und gründeten ein
Kloster (Amarapura) und
entwickelten das Amarapura Nikaya in, und um das Siam Nikaya zu ergänzen. |
| 1828 |
Der spätere thailaendische König Rama IV gründete die
Dhammayut Sekte. |
| 1862 |
Wald-Mönche geführt von Ven. Pannananda gehen nach Burma zwecks Reordination, und
kehren später nach Sri Lanka
zurück und entwickelten im folgenden Jahr das Ramanna Nikaya. Erste
Übersetzung Dhammapada in eine Westliche Sprache (Deutsch) |
| 1868 |
Das 5. Konzil findet in Mandalay, Burma statt; der Pali Kanon wird auf 729
Marmor-Platten eingetragen. |
| 1873 |
Ven. Mohottivatte Gunananda besiegt Christliche Missionare
in einer öffentlichen Debatte, es findet eine nationalen Wiederbelebung der
Buddhistischen Traditionen statt |
| 1879 |
Sir Edwin Arnold veröffentlicht sein Gedicht Licht von
Asien, und erweckt erstes Interesse am
Buddhismus. |
| 1880 |
Helena Blavatsky und Henry Stählen Olcott, Gründer der
Theosophischen Gesellschaft, kommen nach Sri Lanka und beginnen einen
Feldzug, um den Buddhismus auf der Insel durch Gründung neuer
Buddhistischer Schulen wiederherzustellen. |
| 1950 | Auf einer Buddhismus Konferenz des Buddhismus Weltverbandes World Fellowship of Buddhists wird beschlossen, den Namen Hinayana nicht mehr zu gebrauchen, da es diese Sekte nicht mehr gibt, bzw. nicht nachweisbar ist. |
| 1999 | Volle Nonnenordination im Theravada Buddhismus auf Sri Lanka wiederhergestellt |
| 2002 | In Thailand entsteht gegen grossen Widerstand eine ordinierte Bhikkuni(Nonnen) Organisation |
Die ersten Theravada Bhikkunis(Nonnen) auf Sri Lanka
in Thailand gegen den heftigen Widerstand der erzkonservativen Hierarchie......